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Seele des Stadtarchivs: Elisabeth Janssen ist tot

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Elisabeth Janssen ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Foto Archiv: Wolfgang Plitzner Foto: Archiv: Wolfgang Plitzner

Aachen. „Geh doch zu Fräulein Janssen ins Stadtarchiv, die weiß das” - dieser kluge Rat ist Generationen von wissbegierigen Aachenern, ob Wissenschaftler oder Familienforscher, Journalist, Schüler oder Student, erteilt worden, wenn sie etwas über die Geschichte der Stadt erfahren wollten.

43 Jahre lang war Diplom-Bibliothekarin Elisabeth Janssen eine der tragenden Säulen des Stadtarchivs am Fischmarkt, für alle Geschichtsinteressierten eine ungemein wichtige Ansprechpartnerin. Jetzt ist sie im Alter von 85 Jahren gestorben.

Kurz nach Kriegsende begann sie unter schwierigsten Bedingungen ihre Tätigkeit im Stadtarchiv, 1948 holte sie an der Kölner Unibibliothek ihr Examen nach. Immer wieder erhielt sie Angebote von anderer Seite, aber nichts konnte die geborene Aachenerin reizen, ihre Wirkungsstätte zu verlassen. Gleichzeitig engagierte sie sich beim Aachener Geschichtsverein, der sie zum Ehrenmitglied ernannte.

„Der Aachener Ostfriedhof”

Auch nach ihrer Pensionierung blieb Elisabeth Janssen ihrer Berufung treu und forschte zur Historie der Stadt, insbesondere auf dem Gebiet der Familiengeschichte. So veröffentlichte sie 1991 gemeinsam mit Prof. Ingeborg Schild den Prachtband „Der Aachener Ostfriedhof”, der Lokalgeschichte in Wort und Bild erfahrbar machte.

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