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Science Slam: Pythagoras Satz in zehn Minuten erklärt

Von: jpm
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Aachen. Die Veranstalter sind fest überzeugt: Hätte es den Science Slam schon zu Zeiten von Pythagoras gegeben, hätten Schüler es heute nicht so schwer, seinen berühmten Satz zu begreifen.

Denn beim Science Slam geschieht das, was unter den Dächern von Schulen und Universitäten vielleicht zu selten passiert: Komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge werden auf anschauliche und vor allen Dingen unterhaltsame Weise erklärt - und zwar so, dass jeder sie versteht.

Der erste Science Slam in Aachen steigt am Mittwoch, 11. Mai, im Jakobshof. Vier „Slammer” - diese können Studenten, Dozenten oder auch Doktoranden sein - aus unterschiedlichen Wissenschaften werden dort gegeneinander antreten. Das Publikum entscheidet anschließend, wer sein Wissensgebiet am besten erklärt hat.

Laut Bernadette Ahmann von der veranstaltenden Agentur „Luups” kam der Trend vor rund zwei Jahren in Braunschweig auf - und erfreut sich seither wachsender Beliebtheit. Um die 350 bis 400 Zuschauer würde ein Science Slam in der Regel ziehen. Auf der Bühne könne dann etwa ein Kommunikationswissenschaftler stehen, der pantomimisch über die Verständigung am Arbeitsplatz referiert, oder eine Sprachwissenschaftlerin, die Wesen und Entstehung von Verschwörungstheorien erläutert.

Auch eine Geigerin, die anhand von Noten eine Geheimsprache entwickelt hat, hat Ahmann schon auf der Bühne erlebt. Zusätzlich zu den vier Wettbewerben würde in der Regel ein renommierter Wissenschaftler gewonnen, der außer Konkurrenz teilnimmt.

Anders als im wissenschaftlichen Regelbetrieb gibt es lediglich eine feste Vorgabe: Jeder Slammer hat nur zehn Minuten Zeit - wie er innerhalb dieses Zeitrahmens das Publikum von sich überzeugt, bleibt voll und ganz ihm selbst überlassen.
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