Aachen - Schwerpunkt Gesundheit an Käthe-Kollwitz-Schule

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Schwerpunkt Gesundheit an Käthe-Kollwitz-Schule

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
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Leiter Hans Pontzen (l.) von der Käthe-Kollwitz-Schule unterschrieb die Kooperation mit dem Marienhospital vertreten durch Rolf Haugrund (r.) und Heribert August. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Das berufliche Gymnasium an der Käthe-Kollwitz-Schule bietet seit diesem Schuljahr auch die gymnasiale Oberstufe mit dem Schwerpunkt Gesundheit an. Deshalb ist die Schule auf Praktikumsplätze für ihre Schüler angewiesen.

Schulleiter Hans Pontzen hat einen Kooperationsvertrag mit dem Marienhospital unterschrieben, um diese Plätze sicherzustellen. Die Schüler können in allen Fachkliniken des Marienhospitals, in der Krankenhaus-Apotheke, in der Rehaklinik „An der Rosenquelle“ sowie in der Verwaltung der Stiftung Berufsluft schnuppern. Rolf-Leonhard Haugrund, Vorstand der Katholischen Stiftung Marienhospital, hält Praktika beim Prozess der Berufsfindung für enorm wichtig. Und für das Krankenhaus sei es wertvoll, schon frühzeitig in Kontakt mit dem beruflichen Nachwuchs zu treten. „Die Zukunft unseres Hauses hängt von der Jugend ab“, sagte er.

Auch Monsignore Heribert August, Kuratoriumsvorsitzender der Katholischen Stiftung Marienhospital, freut sich über die jungen Leute. Er kann sie sich beispielsweise am Bett eines Sterbenden vorstellen, um Trost zu spenden. Denn gerade dafür bleibe im Krankenhausalltag oft wenig Zeit.

Die jungen Leute selbst sind hoch motiviert und wissen zum Teil schon jetzt sehr genau, was sie wollen. Jeff Aghanenues beispielsweise ist davon überzeugt, den richtigen Weg gewählt zu haben. Seine Mutter sei Krankenpflegerin und er habe schon oft Gelegenheit gehabt, ihr bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.

Isabelle Neufeind hat bereits erkannt, dass ein Studium nicht das Richtige für sie ist. Sie möchte gerne in den Rettungsbereich, zum Roten Kreuz beispielsweise. Dabei gibt es das Berufliche Gymnasium für Gesundheit an der Käthe-Kollwitz-Schule erst seit dem vergangenen August. Ohne groß Werbung zu machen, so Abteilungsleiter Frank Röhlings, seien 25 Anmeldungen zustande gekommen. Die Schüler kommen zum Teil von weit her.

Die Schüler freuen sich über das neue Angebot mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Janina Bauch etwa will ganz gezielt etwas im gesundheitlichen Bereich machen. Dass sie jetzt Psychologie statt Mathe lernen kann, freut sie ganz besonders. Neben Gesundheit stehen Fächer wie Grundlagen der Chemie, Biochemie, Wirtschaftswissenschaften und Gesellschaftslehre auf dem Stundenplan.

Vor Ort umsehen

Und ein wichtiger Teil der Ausbildung sind die Praktika. Nach der elften Klasse sollen sich die Schüler 14 Tage vor Ort umsehen. Das können sie jetzt in den Einrichtungen des Marienhospitals tun. Ronja Aelmanns weiß schon jetzt, dass sie keine Ärztin werden will. „Das ist nicht meins“, sagt sie. Sie wolle lieber im Bereich der Physiotherapie oder Osteopathie arbeiten.

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