Aachen - Schweinegrippe: Neuer Fall in Aachen

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Schweinegrippe: Neuer Fall in Aachen

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Schweinegrippe
Eine Mitarbeiterin des Pharmakonzernes GlaxoSmithKline ist in einem Sicherheitslabor für die Produktion eines Impfstoffes gegen die Schweinegrippe H1N1 beschäftigt. Foto: dpa

Aachen. Es gibt einen neuen Fall von Schweinegrippe in Aachen. Erkrankt ist nach Angaben der Stadt Aachen ein sechsjähriges Mädchen, das mit seiner Familie am Sonntag aus Manila kommend über Hongkong und Frankfurt wieder in Aachen eingetroffen ist.

Das Kind zeigte am Montag erste Symptome. Wegen der Reisevorgeschichte wurde umgehend ein Test auf Schweinegrippe vorgenommen, der den Verdacht bestätigt. Abgesichert wurde die Diagnose durch eine weitere Untersuchung im nationalen Referenzzentrum in Berlin. Das Ergebnis traf am Donnerstag ein. Auch bei diesem Test ist das Ergebnis positiv, wie Hubert Plum, Leiter des städtischen Gesundheitsamts, mitteilte.

In Aachen wurden fünf Kontaktpersonen ermittelt, die alle unter ärztlicher Kontrolle sind, aber bislang keine Anzeichen einer Erkrankung gezeigt haben. Dem erkrankten Mädchen geht es gut, es kann zu Hause behandelt werden. Das Kind ist krank, aber nicht bedrohlich klarnk”, so Plum.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will in diesen Tagen eine erste Bilanz der im April in Mexiko ausgebrochenen Schweinegrippe ziehen. Gesundheitsminister und Experten aus rund 50 Ländern trafen am Mittwoch im mexikanischen Badeort Cancún ein.

Bei der zweitägigen Konferenz mit WHO-Chefin Margaret Chan werden sie am Donnerstag und Freitag ihre Erfahrungen zusammentragen und über Maßnahmen für die Zukunft beraten.

Bei der Konferenz soll unter anderem auch darüber beraten werden, wie die beginnende Ausbreitung auf der südlichen Erdhalbkugel eingedämmt werden kann, wo der Winter Einzug hält. Organisatoren des Treffens, an dem auch der chinesische Gesundheitsminister teilnehmen wird, sind Mexiko, die WHO, die USA und Kanada.

In Deutschland hat das Robert Koch-Institut seit Dienstag 12 neue Fälle registriert und kam damit am Mittwoch auf 429 Erkrankte. Die meisten Infektionen seien mild verlaufen. Die WHO zählte weltweit mehr als 70.000 Fälle und 311 Tote.
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