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Schwangere bedroht: „Ich bring‘ dich um“

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Aachen. Alle Hände voll zu tun hatte die Bundespolizei in der Nacht zu Mittwoch mit einem 35-jährigen Marokkaner, der an der Autobahnraststätte am Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch randalierte.

Dabei drohte er gegen 3.05 Uhr einer schwangeren Tankstellenangestellten auf der belgischen Seite sogar, er würde sie umbringen. Nach einem entsprechenden Notruf bat die belgische Polizei die Bundespolizei um Amtshilfe. Drei Beamte machten sich sofort auf den Weg zu der naheliegenden Tankstelle und fanden den Randalierer noch vor der Kasse stehend vor. Die schwangere Kassiererin befand sich augenscheinlich in einem Schockzustand.

Der Mann war den Beamten bereits am Vorabend aufgefallen. Er hatte in einem grenzüberschreitenden Reisebus wiederholt in der Bordtoilette geraucht und war von dem Busfahrer von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden. Der Aufforderung, den Bus zu verlassen, kam er erst nach Anordnung durch die Bundespolizei nach.

Mit Bierdose attackiert

Auch jetzt verhielt sich der 35-jährige Marokkaner wieder sehr aggressiv gegenüber den Beamten und ging mit einer Bierdose auf sie los. Daraufhin legten die Beamten dem Mann Handfesseln an, um ihm bis zum Eintreffen der belgischen Polizei ruhig zu stellen.

Die Kassiererin gab an, dass der Mann bereits das zweite Mal in die Tankstelle gekommen sei, um Bier zu kaufen. Dabei hatte er die Frau mit dem Worten „Ich bring‘ dich um“ bedroht und die Schutzscheibe im Kassenraum mit seinem Feuerzeug angeflammt.

Die belgischen Polizisten übernahmen nach ihrem Eintreffen den Randalierer. Der Mann sollte im Laufe des Tages dem belgischen Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Wie die Bundespolizei mitteilt, hat vor allem die reibungslose Zusammenarbeit der belgischen sowie der Bundespolizei die junge Frau vor einer vermeintlichen Eskalation der Situation oder noch Schlimmeren bewahrt.

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