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Schultheis sorgt sich um Bestand des Spielcasinos

Von: ast
Letzte Aktualisierung:
Spielcasino
Das Aachener Spielcasino. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Nach wie vor hegt der SPD-Landtagsabgeordnete Karl Schultheis die Befürchtung, dass das Aachener Spielcasino in seinem Bestand gefährdet ist.

Wenig bis nichts werde unternommen, um den Standort Aachen zu stärken, so seine Beobachtung, was den alten Gerüchten neue Nahrung gebe, das Casino an der Monheimsallee solle zugunsten einer neuen Einrichtung im Kölner Raum aufgegeben werden.

Per Anfrage will Schultheis jetzt von der Landesregierung wissen, ob eine solche Verlagerung überhaupt gesetzeskonform ist. Im zuständigen Staatsvertrag stehe klar und deutlich, dass es den „ordnungspolitischen Auftrag der Spielsuchtbekämpfung” gebe; die Beweggründe für eine Verlagerung von Casinos könnten aber nur wirtschaftliche sein und würden in der Konsequenz natürlich zu einer Ausweitung des Geschäftsbetriebs führen.

Schultheis: „Neuere anerkannte Studien belegen, dass ein verstärktes Angebot auch eine größere Suchtgefährdung für die Bevölkerung bedeutet. So hätte demzufolge eine Verlagerung des Casinos Aachen in den Ballungsraum Köln eine deutliche Erhöhung der Anzahl der potenziell suchtgefährdeten Menschen zur Folge.”

Von der Landesregierung will er wissen, ob ein solcher Standortwechsel mit dem Glücksspielstaatsvertrag überhaupt vereinbar und „politisch und moralisch” zu verantworten sei. Weiter fragt Schultheis: „Unter welchen Bedingungen kann die WestSpiel (als Betreiberin. d. Red.) eine Einzelkonzession zurückgeben? Besteht die Möglichkeit, eine Spielbankkonzession ruhen zu lassen und später an einem anderen Standort auszuüben? Welche Einflussmöglichkeiten hat die Landesregierung auf Entscheidungen wie z. B. die Trennung des Automatenspiels vom klassischen Spiel oder die Reduzierung bzw. die vollständige Aufgabe des Gastronomieangebots?”
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