Schneewittchen, Micky Maus und Donald Duck sind in Brand dabei

Von: Lee Beck
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Karl Simons (links) schenkt seinem Enkel Lukas Klein-Brömlage das „Erlebebuch“: So starten die Ferienspiele in Brand. 221 Kinder freuen sich auf zwei tolle Wochen. Foto: Ralf Roeger

Brand. Aus Brand wird Entenhausen, Schlumpfhausen, Wunderland, Grimm‘s Märchenwelt oder Nimmerland und das auch noch alles zur gleichen Zeit. Ein kunterbunter Ferienspaß steht an: Nicht nur Schneewittchen oder die sieben Zwerge sind im Atrium des Pfarrzentrums St. Donatus, Hochstraße 16 anzutreffen, nein, auch Alice im Wunderland, Donald Duck und Micky Maus haben sicham Montag zum Auftakt der Ferienspiele in Brand eingefunden.

Schon zur Eröffnungsfeier der Ferienspiele, organisiert vom Mobilé St. Donatus und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend, zeigt des Thermometer am Morgen um 10 Uhr knapp 30 Grad. Gekommen sind trotzdem mehr als 200 Kinder und deren Betreuer, die zum Auftakt eine kleine Showeinlage erleben: Lukas Klein-Brömlage, der unbedingt in die Schule gehen will, während alle anderen Kinder Ferien haben, liest aus dem „Erlebebuch“. Dies hat er von seinem Großvater, dem Organisator der Ferienspiele Karl Simons, bekommen.

Die Geschichte beginnt: „Es waren einmal“ die Ferienspiele in Brand, die dieses Jahr ganz unter dem Motto der Märchen, moderne Fantasiewelt und Zeichentrickfilmfiguren eröffnet werden. In den Hauptrollen sind 221 Kinder mit den rund 50 Betreuern. Jeder der 15 Gruppen übernimmt eine Filmfigurenfamilie. Die nächsten elf Werktage werden eine aufregende Reise durch die Region, aber auch durch die Welt der Fantasie.

Viele Ausflüge und neue Freunde

Die Jüngsten besuchen die erste Klasse der Grundschule, die Ältestens sind 14 Jahre alt. „Ich freue mich vor allem darauf, dass wir viele Ausflüge machen und ich viele neue Freunde finde“, erzählt etwa der achtjährige Simon aus Brand. Er ist schon das zweite Mal dabei.

Die Betreuer sind 15 Jahre und älter. „Wir haben zwei tolle Wochen vor uns“, sagt auch Klein-Brömlage aufgeregt. „Das Tolle ist, viele, die letztes Jahr noch Teilnehmer waren, sind dieses Jahr auch schon Betreuer“, fügt er hinzu. Dafür mussten die angehenden Leiter extra einen Erste-Hilfe -Kurs absolvieren.

Täglich von 9.30 bis 16.30 Uhr werden sich die Leiter um ihre Gruppe kümmern und das auf eine ganz selbstständige Art und Weise: „Jede Gruppe bekommt ihr eigenes Budget und die Betreuer können dann überlegen, was sie damit machen wollen“,sagt Klein-Brömlage. Sehr beliebte Ausflugsziele sind unter anderem der Rursee, das Bubenheimer Spieleland oder die Feuerwehr in Münster. Alle Gruppen werden im Brander Wald zelten, manche fahren aber auch ins Spaßbad nach Köln. „Immer vier Gruppen werden auch zusammen eine kleine Disco haben“, verrät Klein-Brömlage weiter.

Die Betreuer übernehmen somit sehr viel Verantwortung, obwohl sie einerseits bespaßen, andererseits aber auch eine Aufsichtspflicht haben. „Es ist wirklich eine super Erfahrung im Team zu arbeiten und das mitzumachen, vor allem für die 15-Jährigen“, fügt er hinzu.

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