Schleuser transportiert 14 Menschen in Kleinbus

Von: red/bpol
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Aachen. Mehr als 60 Fälle von illegaler Einreise und Schleusungen hat die Bundespolizei zwischen Donnerstag vergangener und Montag dieser Woche im Raum Aachen festgestellt. In einem Fall hatte ein Mann 14 Menschen im Laderaum seines Kleintransporters befördert.

Der 62-Jährige hatte dabei keine Skrupel, die Gruppe - unter denen sich auch ein Kind und mehrere Jugendliche befanden - auf Hockern ohne Sicherheitsgurte zu transportieren. Wie in den meisten Fällen der vergangenen Tage versuchte er, die Gruppe über einen Nebenübergang nach Deutschland einzuschleusen: Er brachte die 14 Eritreer am ehemaligen Grenzübergang Köpfchen nach Deutschland, bevor ihn eine Streife der Bundespolizei stellte.

Der 62-Jährige war bereits im Juli mit mehr als zehn Personen ohne Ausweispapiere an der Grenze zu Belgien aufgefallen. Danach hatte die Staatsanwaltschaft Aachen bereits einen Strafbefehl erlassen. Nach der erneuten Auffälligkeit wurde gegen den dringend Tatverdächtigen Untersuchungshaft beim Amtsgericht Aachen beantragt, die vom Haftrichter vestätigt wurde.

Insgesamt verzeichnete die Bundespolizei im genannten Zeitraum bis Montag 59 unerlaubte Einreisen und drei Schleusungen. Organisierte Schleusungsdelikte werden mit Haftstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.

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