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Schlange am Glascontainer: Tierparkchef gibt Entwarnung

Von: mg
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Schlangenjagd am Glascontainer: Die Feuerwehrleute konnten das Tier im Bereich Wenzelplatz nicht entdecken. Tierpark-Chef Wolfram Graf identifizierte es als ungiftige Natter. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Eine Schlange hat am frühen Donnerstagabend Anwohner und Feuerwehr im Rehmviertel rund anderthalb Stunden lang in Atem gehalten. Ein Anwohner hatte das etwa einen Meter lange Tier im Bereich des Wenzelplatzes gesichtet und die Feuerwehr alarmiert.

Als die Retter eintrafen, erfuhren sie, dass die Schlange sich vermutlich unter die dort aufgestellten Glascontainer geflüchtet hatte. Auch heftiges Stochern mit langen Stangen brachte das Tier nicht zum Vorschein. Die Wehrleute brachten einen Rüstwagen in Stellung und lupften einen Container nach dem anderen in die Höhe. Auch diese Aktion war vergeblich, die Schlange ließ sich nicht sehen.

Diagnose: nicht giftig

Für Entwarnung konnte schließlich Tierparkchef Wolfram Graf-Rudolf sorgen. Der Leiter des Euregio-Zoos kennt sich mit Schlangen gut aus und steht der Feuerwehr häufiger mit fachmännischem Wissen zur Seite.

Und da der Entdecker der Schlange seine Beobachtung geistesgegenwärtig per Handy gefilmt hatte, kam Graf-Rudolf per Videobeweis zu der Diagnose: Es handelt sich um eine Natternart, und das Tier ist nicht giftig. Damit sah auch die Feuerwehr keinen Grund mehr, die Glascontainer weiter zu bewegen oder gar auszuleeren, und beendete den Einsatz.

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