RWTH-Studenten bekunden Solidarität mit HIV-Infizierten

Von: jpm
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Studenten der RWTH bekundeten zum Welt-Aids-Tag ihre Solidarität mit HIV-infizierten Männern und Frauen in Deutschland. Dazu bildeten sie im Hörsaal die Rote Schleife nach, die seit den Neunzigerjahren als Zeichen für eben diese Solidarität steht. Foto: Nils Nellessen

Aachen. Auf ihr Medizinstudium bereitete sich Franziska Froning unter anderem mit einer Tätigkeit bei der Aids-Hilfe vor. Und heute gesteht sie offen und ehrlich ein: „Drei Sekunden lang habe ich überlegt, ob ich da auf die Toilette gehen kann. Obwohl das ja eigentlich bescheuert ist.”

Diese drei Sekunden sind ein Grund dafür, dass die Studentin die Stigmatisierung der rund 70.000 Menschen in Deutschland, die mit dem HI-Virus leben, bekämpfen möchte.



Gemeinsam mit ihren Kommilitonen ließ sie daher anlässlich des gestrigen Welt-Aids-Tags 500 Studenten im Audimax die Rote Schleife nachstellen. Anfang der 1990-er Jahre wurde die Schleife von amerikanischen Künstlern entworfen, seither steht sie für die Solidarität mit den weltweit 33,4 Millionen HIV-Infizierten.

Neben der symbolischen Aktion im Audimax klärte das Organisationsteam mit Infoständen, Vorträgen und Filmvorführungen über die Krankheit auf. Froning: „An den Infoständen sagen viele Leute als erstes, das Thema würde sie ja eigentlich gar nicht betreffen. Genau das ist aber falsch, es betrifft jeden.”
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