RWTH: Ansturm der Erstsemester ungebrochen

Von: tka
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Das Hauptgebäude der RWTH Aachen. Archivfoto: dpa

Aachen. Die RWTH wird auch in diesem Jahr ihre Türen ganz weit öffnen und so viele Erstsemester aufnehmen, wie im laufenden Wintersemester. 7353 neue Studierende waren das im Oktober 2013 ganz genau, was ein neuer Rekord für die Technische Hochschule war.

Der enorme Ansturm liegt im doppelten Abiturjahrgang begründet, der im Sommer 2013 die Gymnasien in NRW verlassen hat. Weil – durchaus überraschend – viele Abiturienten nicht direkt an eine Hochschule oder in eine Ausbildung gingen, sondern zunächst Praktika begannen oder schlichtweg auf Reisen gingen, werden ähnlich viele Einschreibungswillige an den Hochschulen erwartet.

„Deswegen haben wir beschlossen, noch einmal so viele neue Studienplätze anzubieten wie 2013“, erklärte der für die Lehre zuständige Prorektor der RWTH Aachen, Aloys Krieg, im Rahmen der Veranstaltung „RWTH transparent“. Damit ist auch klar: Die Gesamtzahl aller Studierenden an der RWTH wird wieder eine neue Rekordhöhe erreichen. Aktuell sind es 40.375, Rektor Ernst Schmachtenberg spricht von einer Auslastung von 136 Prozent.

Angesichts von weiteren 7000 Erstsemestern und jährlich etwa 5000 Absolventen wird die RWTH im kommenden Wintersemester also mehr als 42.000 Studenten zählen. Es wird zweifellos eine Herausforderung. Schon jetzt laufen Vorlesungen und Seminare von morgens 8 Uhr bis abends 20 Uhr und finden Veranstaltungen und vor allem Klausuren auch samstags statt. Die Raumkapazitäten sind erschöpft.

Doch den Folgen des doppelten Abiturjahrgangs will sich die TH auch 2014 stellen. Für die Absolventen werden in diesem Jahr zudem besondere Tore geöffnet – die zum Dressurstadion in der Soers: Erstmals wird es, so RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven, eine große Graduiertenverabschiedung aller Fachbereiche geben. Unter dem Motto „Tschö wa!“ wird diese am 6. September stattfinden. Angesichts von rund 5000 Absolventen braucht es dafür schon das weltgrößte permanente Dressurstadion. Mehr als 2500 Anmeldungen sind übrigens schon eingegangen.  

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