Aachen - Rund ums Marschiertor wird es noch schöner

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Rund ums Marschiertor wird es noch schöner

Von: Werner Czempas
Letzte Aktualisierung:
Der untere Teil der Burtscheid
Der untere Teil der Burtscheider Straße soll erneuert werden. Die Pläne sehen unter anderem breitere Gehwege vor. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Rund ums Marschiertor wird es noch schöner. Nach dem zügigen und sichtbar gelungenen Umbau auch des unteren Boxgrabens soll nun auch ein Teilstück der Burtscheider Straße vom Knoten Boxgraben/Marschiertor hoch bis zur Einmündung Zollamt-straße/Friedlandstraße erneuert werden.

Einstimmig empfiehlt die Bezirksvertretung Aachen-Mitte dem Mobilitätsausschuss, in der Sitzung am 2. Februar einen entsprechenden Beschluss zu fassen. Schon einen Tag später sollen die Anwohner in einer Bürgerinformation unterrichtet werden. Die Maßnahme wird 342.000 Euro kosten.

Die Burtscheider Straße ist für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer eine wichtige Verbindung aus dem Südraum der Stadt über die Franzstraße Richtung Innenstadt. Wer die Straße im unteren Teilstück passiert, erkennt ihren desolaten Zustand. Die Fahrbahn ist alters- wie witterungsbedingt voller Schäden. Ein von der Burtscheider Brücke herunterführender Radfahrstreifen endet unversehens im Nirgendwo.

Der Bürgersteig an der bebauten Häuserzeile ist ebenfalls in die Jahre gekommen. Von Schrägparkern teilweise zugestellt, werden die Fußgänger behindert. Auch der Bürgersteig gegenüber entlang des kleinen Parks unterhalb der Friedlandstraße ist schadhaft und an vielen Stellen holprig, weil das Wurzelwerk der allzu nahen Parkbäume, zwei Rosskastanien und fünf Ahorne, hineinwuchert.

Aufstellfläche für Radler

Beim Umbau bleibt die Straße wie bislang dreistreifig. Am Knoten Boxgraben führt also eine rechtsabbiegende Spur Richtung Hauptbahnhof und zwei linksabbiegende Fahrbahnen Richtung Boxgraben. Für die Radfahrer wird stadteinwärts ein 1,50 Meter breiter Schutzstreifen angelegt, Richtung Straßenmitte, zwischen den beiden Linksspuren und der Rechtsspur für die Autofahrer. An der Ampel vor dem Marschiertor wird für die Radler eine Aufstellfläche über die gesamte Straßenbreite aufgeweitet, so dass Radfahrer konfliktfrei in den Boxgraben abbiegen können.

An der bebauten Seite der Burtscheider Straße stehen neun Mehlbeerbäume. Fünf unterliegen der Baumschutzsatzung, wovon allerdings vier wegen erkennbarer Schäden gefällt werden müssen. Es werden fünf neue Bäume gepflanzt. An der Häuserseite gilt derzeit das Schrägparken, es wird in Längsparken geändert. Zwölf Längsparkstände von derzeit 13 Parkplätzen bleiben aber erhalten.

Restaurant-Terrasse zieht um

Der Gehweg entlang der Häuser bleibt mit 2,50 Meter ausreichend breit. Die Außenterrasse eines Restaurants soll durch ein Grundstücksangebot der Stadt hinter die Häuserzeile verlegt werden. An der Parkseite wird ein neuer Bürgersteig auf 2,50 Meter verbreitert. Zudem wird er um einen knappen Meter vom Park versetzt, damit das Wurzelwerk von Ahorn und Kastanie den Bürgersteig nicht mehr heben und dadurch beschädigen kann.

Allerdings wird der Gehweg auf dieser Seite für stadtauswärts fahrende Radfahrer freigegeben. Die Freigabe von Gehwegen auch für Radler sieht die Kommission Barrierefreies Bauen zwar „prinzipiell als nicht glücklich” an, doch versichert die Verwaltung, an der Burtscheider Straße werde dennoch entlang des Parks „die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer durch eine ebene Gehwegoberfläche und eine neue nutzbare Gehwegbreite erhöht”.
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