Rollende Kampagne gegen Osteoporose

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
Das Kompetenznetzwerk Osteopor
Das Kompetenznetzwerk Osteoporose nutzt einen Aseag-Bus für seine Aufklärungskampagne gegen die Krankheit. Vorsitzender Dr. Christoph Eichhorn hofft auf viel Resonanz. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „ ist behandelbar, Frakturen müssen nicht sein”: Mit diesem Slogan auf einem Bus der Aseag will das Kompetenznetzwerk Osteoporose Aachen in die Offensive gehen.

„Denn viele Knochenbrüche wären vermeidbar, wenn sich die entsprechenden Personen auf Osteoporose testen ließen”, meint Dr. Christoph Eichhorn, Vorsitzender des Kompetenznetzwerks Osteoporose.

Schon 2005 wurde ein Vertrag zwischen Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen geschlossen, um die Krankheit effizient behandeln zu können. Laut Eichhorn konnten Knochenbrüche und entsprechende Einweisungen in Krankenhäuser daraufhin signifikant vermindert werden.

Es sei aber nach wie vor schwierig, die Patienten auf das Problem der Osteoporose aufmerksam zu machen. „Es gibt eine hohe Anzahl an Frauen, die nicht zum Arzt gehen”, sagt Eichhorn. Dabei seien Frauen ab 55 Jahren gefährdet, an Osteoporose zu erkranken. Das Gefährliche daran: Die Osteoporose ist nicht spürbar und verursacht keine Schmerzen. Die Krankheit wird oft erst dann diagnostiziert, wenn es zu einem Knochenbruch kommt.

„Heilbar und behandelbar”

„Dabei ist Osteoporose heilbar und behandelbar”, so Dr. Eichhorn. Mit dem Bus der Aseag will das Kompetenznetzwerk Aachen jetzt auf das Problem aufmerksam machen. „Ich hoffe, dass wir unsere Zielgruppe so erreichen”, meint Dr. Eichhorn. „Testen Sie ihr Risiko, Frakturen können Sie vermeiden” werben auch Handzettel im Bus für den Besuch beim Arzt.

Unter der Telefonnummer 08007476638 gibt es alle erdenklichen Informationen zum Thema. Der Osteoporose-Bus soll sechs Monate fahren. Danach will das Kompetenznetzwerk ein Resümee ziehen. Dr. Eichhorn hofft auf positive Ergebnisse.
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