Aachen/Stolberg - Rock-Doppel-Jubiläum in der Kappertzhölle

Rock-Doppel-Jubiläum in der Kappertzhölle

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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20-jähriges Bestehen des „Rolling Stones-Clubs Aachen/Stolberg“ und 65. Geburtstag des Clubmanagers Manfred Engelhardt (Mi.). Foto: A. Schmitter

Aachen/Stolberg. Wenn sogar die Torte aussieht, wie jene Köstlichkeit, die einst das Albumcover „Let it bleed“ der Rolling Stones zierte, dann kann man vermuten: Bei der Feier zum 20-jährigen Bestehen des Rolling Stones Club Aachen/Stolberg und dem 65. Geburtstag des Clubmanagers Manfred Engelhard wäre selbst der Frontmann der Stones, Mick Jagger, vor Neid erblasst angesichts solch einer grandiosen Stimmung.

Denn nicht nur besagte Torte, die in der Tat mit einem aus Zucker gemachten Schallplattencover und den Figuren der Band bestand, auch die Besucher sorgten für echtes Rocker-Feeling in der Kappertzhölle. Das Geburtstagskind Manni Engelhardt hielt an diesem Abend nichts auf dem Platz. Aber generell waren Stühle und Hocker eher selten besetzt – ist schließlich auch viel besser, klatschend, stehend und mitsingend das Bühnenprogramm zu verfolgen, welches laut, rockig und richtig gut war.

„AC-Rewind“ spielen zum Auftakt

Den Auftakt machte die clubeigene Band „AC-Rewind“, die mit Songs wie „Satisfaction“ und „Jumpin‘ Jack Flash“ den Saal einheizte. Von anfänglicher Zurückhaltung, was das „Mitgrooven“ anging, war rein gar nichts zu sehen. Von der ersten Minute an signalisierte das Publikum, dass sie allesamt Fans der ersten Stunde sind und jeden Song mitsingen können. Neben dem feierlichen Anschneiden der Geburtstagstorte, war vor allem der Auftritt des Chores Glissando gemeinsam mit AC-Rewind ein Highlight. Der Stones Song „You can´t always get what you want“ wurde rockig und mit weichen Tönen akzentuiert. Eine Mischung, die ankam.

Mit der Beatles Coverband „Get back“ waren die sechziger und siebziger Jahre wieder ganz präsent. „Help“, „Yellow submarine“ oder „All you need is love“ waren fester Bestandteil des Programms. Den krönenden Abschluss dieser doppelten Feier bildete die Bluesgruppe „Saturday Night Fish Fry.“ Manfred Engelhardt genoss „seinen Abend“ in vollen Zügen, wozu auch die kleine Zeitreise an den Wänden beitrug. Denn die vielen Zeitungsausschnitte und Alben-Cover nahmen den Besucher mit in vergangene Zeiten, die einen in den bekannten „Rock´n´Roll Circus“ eintauchen ließen.

Was bleibt angesichts solche einer „runden Sache“ noch zu sagen? Stones-Fans, macht weiter so! Mick Jagger könnte fast nicht besser rocken.

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