Aachen - Ringer von Eintracht Walheim wollen in die erste Liga aufsteigen

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Ringer von Eintracht Walheim wollen in die erste Liga aufsteigen

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Der Vorstand des TV Eintracht
Der Vorstand des TV Eintracht Walheim: Reiner Ferken (r.) ist in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt worden. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Der TV Eintracht Walheim befindet sich intern in ruhigem Fahrwasser, das hob Vorsitzender Reiner Ferken auf der Jahreshauptversammlung hervor. Auch das Image hat sich verbessert.

Dies liegt zum einen an dem überaus positiven Abschneiden der ersten Mannschaft in der zweite Ringer-Bundesliga, zum anderen an dem erfolgreichen Abschneiden der Eintracht Ringer bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften.

Die erste Mannschaft wurde bekanntlich erst am letzten Kampftag von der Tabellenspitze verdrängt und sicherte sich die Vizemeisterschaft. Alle Heimkämpfe konnten gewonnen werden. Und bei den Deutschen Meisterschaften stand die Eintracht gleich drei Mal ganz oben auf dem Podest.

Den Anfang machte Schwergewicht Martin Otto, der souverän den Titel bei den Junioren im klassischen Stil gewinnen konnte. Bei den Deutschen Freistilmeisterschaften konnte sich Jasmin Sefidroudi zum ersten Mal den Titel holen während Yashar Jamali seinen Erfolg aus dem Jahre 2009 wiederholen konnte.

Ferken versäumte es aber auch nicht auf den negativen Höhepunkt der vergangenen zwölf Monate einzugehen. Dieser wurde allerdings nicht von der Eintracht versursacht, sondern vom Deutschen Ringer-Bund (DRB). Der DRB hatte der Eintracht bis Ende Februar Zeit eingeräumt, sich für einen Aufstieg in die erste Bundesliga zu entscheiden.

Die Eintracht hatte zwei Monate lang alles in Bewegung gesetzt, um die Finanzierung für die 1. Liga sicherzustellen. Als die Eintracht dann am 24. Februar grünes Licht für die erste Bundesliga gab, hatte der DRB sich anders entschieden. Nach den Rückzügen des KSK Neuss und des TSV Musberg im Januar meldete sich auch der RV Thalheim am 17. Februar aus der ersten Bundesliga ab. Damit schrumpften die beiden ersten Ligen auf insgesamt 16 Mannschaften, und die Eintracht wurde nicht mehr benötigt.

„Wir passten den Herren des DRB nicht mehr ins Konzept”, so Ferken. Nichtsdestotrotz strebt die Eintracht in der kommenden Saison den Aufstieg in die erste Bundesliga als Meister an Die Eintracht steht vor einigen Neuverpflichtungen und zwar in den Klassen, in denen die Eintracht i n der vergangenen Saison Schwächen zeigte.

Neuer Geschäftsführer

Bei den Vorstandsneuwahlen traten Geschäftsführer Dieter Hennes und stellvertretender Vorsitzender Michael Mertens nicht mehr an. Reiner Ferken wurde von den Mitgliedern einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Zum neuen Geschäftsführer wählte die Versammlung Andreas Heinen, Schatzmeisterin ist weiterhin Claudia Kreutz-Tournay. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Karl-Heinz Tournay und Sebastian Ferken gewählt.

Weiter in den Vorstand wurden gewählt: Sportlicher Leiter Manfred Köster jun., Protokollführer Fabian Ostlender, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Dieter Otto, Referentin für Breitensport Lyda Otto, Kassierer Werner Elbracht und Mario Laufs. Als Jugendleiter wurde Helmut Otto und als Leiter der Radsportabteilung Nick Debie von der Versammlung bestätigt. Zum Kassenprüfer wurde Peter Kettler gewählt.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet: Ruth Emonts, Sigrid van Lier und Fabian Ostlender. Die silberne Ehrennadel erhielten Günter Geilen und Harald Löhrer; Gold ging schließlich an Manfred Kreutz.
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