Richterich setzt sich gegen den Titelverteidiger Eilendorf durch

Von: Nils Heinichen
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Couragierte Vorstellung: Germania Freund (in weißen Trikots) konnte als bester Gruppenzweiter am Montag noch einmal sein Können unter Beweis stellen, unterlag aber letztlich dem SV Eilendorf.

Aachen. Beim vierten Tag der 28. Fußball-Stadtmeisterschaft in Vaalserquartier hatte das Turnier erstmals eine kleine Überraschung parat. Zunächst sorgte vor allem der VfR Forst für viel Wirbel und ärgerte die „Großen“ mächtig. Letztlich reichte es aber doch nicht für den ganz großen Coup.

In der ersten Zwischenrunden-Gruppe ermittelten neben dem A-Kreisligisten, die Landesligisten SV Eilendorf und Rhenania Richterich sowie Germania Freund den ersten Halbfinalteilnehmer. Als bester Gruppenzweiter kamen die Freunder am Montag noch einmal in den Genuss, ihr Können unter Beweis zu stellen. Trotz einer couragierten Vorstellung gegen den Titelverteidiger aus Eilendorf mussten die Freunder eine 2:0-Niederlage hinnehmen.

Im zweiten Spiel sorgte schließlich Forst für den ersten Paukenschlag beim Turnier. Der Aufsteiger in die Kreisliga A schlug den Landesligisten Richterich durch ein Tor von Thorsten Lenzen knapp mit 1:0. „Wir haben nicht schlecht gespielt und nur durch einen individuellen Fehler verloren“, analysierte Rhenania-Trainer Gökhan Demirci. Lange Zeit konnten die in Weiß spielenden Forster auch mit dem Titelverteidiger aus Eilendorf mithalten. Erst kurz vor Schluss markierte das Rodtheut-Team das entscheidende Tor zum 1:0.

Anschließend standen sich die beiden Verlierer der ersten beiden Spiele gegenüber. Wiederum tat sich der Favorit aus Richterich zu Beginn der Partie schwer, setzte sich letztlich jedoch hochverdient mit 3:0 durch. Insbesondere das zweite Tor unterstrich die spielerische Klasse des Favoriten, als Tolga Baycan den Freunder Schlussmann mit einem fulminanten Lupfer aus gut 40 Metern überraschte.

Freund besaß somit vor dem letzten Gruppenspiel keine Chance mehr auf ein Weiterkommen. Forst benötigte einen möglichst hohen Sieg, um noch leichte Chancen zu haben. Ein Tor des Freunders Sascha Jöpgen machte die Hoffnungen der Forster jedoch zunichte. Später erhöhte Jöpgen gar auf 2:0. Der Anschlusstreffer der Forster nutzte nichts mehr.

So ging es in der letzten Begegnung zwischen Richterich und Eilendorf im direkten Duell um den Einzug in die K.O.-Phase. Eilendorf hätte ein Unentschieden zum Halbfinaleinzug gereicht, jedoch hätte jeder Sieg der Rhenania aufgrund des besseren Torverhältnisses das Aus für den Titelverteidiger bedeutet.

Nach ausgeglichenen 30 Minuten setzte sich Richterich schließlich mit 1:0 gegen den Titelverteidiger durch und qualifizierte sich damit als erstes Team für das Halbfinale. „Ich bin sehr zufrieden. Eilendorf hat eine starke Mannschaft“, lobte Rhenania-Coach Gökhan Demirci seine Elf und den Gegner. Eilendorfs Trainer Achim Rodtheut war trotz des Ausscheidens ebenfalls zufrieden. „Natürlich ist es ärgerlich auszuscheiden, aber wir hatten in den letzten Tagen viele Spiele in den Beinen.“

Heute Abend stehen sich in der Zwischenrunden-Gruppe 2 ab 18.15 Uhr die Mannschaften von Walheim, Lichtenbusch, Vaalserquartier und Haaren gegenüber.

Bilder und Infos finden Sie auf unserem Lokalsport-Portal FuPa.net.

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