Richterich: Lärmschutz in Sicht

Von: Heiner Hautermans
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Von Richterich aus aufgenommen: Die Karl-Friedrich-Straße ist wegen der Arbeiten an den Lärmschutzwänden gesperrt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Es hat einen langen Anlauf gebraucht, aber nun sind die Arbeiten für den Lärmschutz entlang der Autobahn in Richterich und Laurensberg schon weit fortgeschritten. Erkennbar ist inzwischen auch von der A4 aus, dass der Landesbetrieb Straßen dabei ist, 1,7 Millionen Euro in die Böschungen zu investieren.

Auf beiden Seiten der Hollandlinie sind im Bereich der Ab- und Auffahrt Laurensberg Rodungsarbeiten im Gange. Schon im November hatten die Bauleute begonnen, Rahmenkonstruktionen aus Stahlbeton als Fundamente an den Brücken über den Hander Weg und die Karl-Friedrich-Straße zu errichten. In zwei Monaten sollen die Arbeiten nach den Angaben von Bauleiter Helmut Helzle beendet sein.

Das Thema Autobahnlärm ist ein Dauerbrenner in Richterich, es beschäftigte mehrfach auch die dortige Bezirksvertretung, in deren Bürgerfragestunde die Anwohner ihr Herz ausschütten konnten. Schon vor 30 Jahren sei von der Politik Abhilfe versprochen worden, monierte eine Betroffene seinerzeit. Lärmmessungen ergaben Werte von 60 bis 70 Dezibel, so dass Handlungsbedarf bestand.

Es bedurfte aber noch der Petition einer Apothekerin an den Landtag, bis die Planungen richtig in Schwung kamen. Sie verwies vor allem auf das bis 2007 stark angestiegene Verkehrsaufkommen, besonders durch Lkw und Motorräder. Eine zunächst gebaute Lärmschutzwand reichte nur bis zur Roermonder Straße und sorgte am Hander Weg nicht für eine ruhige Nacht. Sie wird auf der Nordseite nun durch eine 450 Meter lange neue Wand ersetzt, die die alte Wand in Richterich ablöst. Auf der Südseite ist die bis zu 4,50 Meter hohe Wand mit 490 Metern noch etwas länger.

Die Karl-Friedrich-Straße ist für die Arbeiten auf beiden Seiten der Brücke schon gesperrt, Beschränkungen gibt es auch auf dem Hander Weg, der zur Montage der Bauteile ebenfalls abgesperrt werden wird. Die Anwohner sind vom Landesbetrieb informiert worden.
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