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Raubüberfälle auf offener Straße: Täter ermittelt

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Eine Reihe schwerer Raubüberfälle in der Umgebung des Bahnhofs Rothe Erde hatten die Aachener Kripo im Mai und Juni beschäftigt. Nun hat das Jugendkommissariat eine Gruppe Heranwachsender als mutmaßliche Täter ermittelt. Der Hauptverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.

Die jungen Männer im Alter von 17 bis 19 Jahren erbeutete in den Abendstunden Bargeld und wertvolle Handys. Der Haupttäter hielt dabei den Opfern eine Schusswaffe an den Kopf.

Nach einem Raub Anfang Juni in der Drimbornstraße kamen die Ermittler auf die Spur der Täter: Die Tatwaffe konnte sichergestellt werden - sie entpuppte sich als Spielzeugpistole. „Für die bedrohten Opfer macht dies jedoch keinen Unterschied, da sie von einer echten Waffe ausgingen und bei der Tat Todesängste erlitten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Aachener Polizei.

Gegen den 17-jährigen mutmaßlichen Haupttäter wurde inzwischen ein Haftbefehl erlassen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Er steht auch im Verdacht, am 9. Juni einen 35-jährigen Mann massiv bedroht zu haben. So zwang er ihn, einen erheblichen Betrag am Geldautomaten abzuheben, den er ihm stahl.

Die gesamte Gruppe kommt nach Polizeiangaben noch für eine weitere Serie ähnlicher Straßenräubereien in Betracht. Die Ermittlungen laufen weiter. Bereits im Mai war ein 14-Jähriger Intensivtäter verhaftet worden. Auch er soll zahlreiche Überfälle begangen haben.

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