Aachen - Räuber kundschaften Busse nach möglichen Opfern aus

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Räuber kundschaften Busse nach möglichen Opfern aus

Von: hr
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Aachen. Die Aachener Polizei warnt derzeit vor einer Raubmasche, die sich gegen Ende der vergangenen Woche gleich zwei Mal im Stadtgebiet ereignet hat. Der oder die Täter beobachten dabei während der Fahrt Buspassagiere und schauen, wer lohnendes Diebesgut dabei hat.

Unmittelbar nachdem diese Personen dann den Bus verlassen, schlagen die Täter zu und überfallen ihre Opfer. Hochwertige Smartphones oder teure Kopfhörer haben die Täter nach Mitteilung der Polizei besonders im Auge. Bei den Überfällen schrecken sie offenbar nicht davor zurück, ihre Opfer zu schlagen.

So stieg am vergangenen Donnerstag ein 19-Jähriger auf der Lütticher Straße aus dem Bus aus, und wurde kurz danach von zwei Jugendlichen nach der Uhrzeit gefragt. Während er nachschaute, entwendete ihm einer der Tatverdächtigen seine Beats-Kopfhörer. Danach flüchteten die Täter in Richtung Hohenstaufenallee.

Zusammen mit einem Zeugen, der mit ihm die Verfolgung aufnahm, entdeckte der 19-Jährige die Täter auf der Klemensstraße. Zunächst gelang es einen der Tatverdächtigen festzuhalten. Der Festgehaltene konnte sich jedoch durch einen Faustschlag befreien und dann entkommen. Beide Tatverdächtige waren circa 16 bis 18 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Der erste Täter war blond und hatte eine rote Weste an. Der zweite Tatverdächtige hatte dunkle Haare und war vermutlich Südeuropäer. Er war mit einer schwarzen Adidasjacke bekleidet.

Am vergangenen Sonntag ereignete sich dann ein ähnlicher Fall. Ein 15-jähriger stieg gegen 0.15 Uhr aus der Linie 2 am Entenpfuhler Weg aus. Auf der Reimser Straße pfiff ein unbekannter Jugendlicher und verfolgte sein nun weglaufendes Opfer. Auf der Flucht stürzte der 15-Jährige und wurde so durch den Tatverdächtigen eingeholt.

Faustschlag ins Gesicht

Nach einem Faustschlag ins Gesicht raubte der Täter seinem Opfer die Jacke, seinen Pullover und das Handy und bedrohte ihn. Die Kripo sucht nun Zeugen, die den Tatverdächtigen im Alter von 16 bis 18 Jahren gesehen haben. Er hatte schwarze Haare, war von schlanker Statur und war vermutlich Türke. Während der Tat war er dunkel gekleidet und hatte eine Kappe beziehungsweise Kapuze auf.

Die Polizei kann nicht ausschließen, dass es sich in beiden Fällen um die gleichen Tätergruppen handelt. Jedenfalls bittet sie, in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam zu sein und bei verdächtigen Personen der Polizei Bescheid zu sagen.

Hinweise zu den Raubdelikten nimmt die Kriminalpolizei unter Telefon 0241/9577 31401 oder unter Telefon 0241/9577 34210 (außerhalb der Geschäftszeiten) entgegen.

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