Aachen - Radstation hat jetzt auch Elektrofahrräder im Angebot

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Radstation hat jetzt auch Elektrofahrräder im Angebot

Von: Astrid Meisen
Letzte Aktualisierung:
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Erfreut über die neuen Elektroräder der Radstation: von links Wabe-Fachbereichsleiterin Katrin Baumeister, Stephanie Küpper (Projektleiterin „FahrRad in Aachen”), Wabe-Aufsichtsrat Thomas Griese und Aachens Umweltdezernentin Gisela Foto: Harald Krömer

Aachen. Bei einer Radtour den Mitfahrern am Berg einfach davonradeln? Schnell auf dem Fahrrad durch die Innenstadt flitzen, ohne verschwitzt anzukommen? Ab Montag ist das kein Problem mehr, denn die Radstation am Hauptbahnhof hat ihr Leihradkontingent um zwölf Elektroräder erweitert. Am Freitag wurden sie dem Verein Wabe übergeben, der die Station betreibt.

„Die Fahrräder sind ein Teil des Luftreinhalteplans für Aachen. Neben Elektrotankstellen und Elektrorollern wird wohl mithilfe der Fahrräder die Elektromobilität in Aachen ihren Durchbruch erlangen”, erklärt die städtische Umweltdezernentin Gisela Nacken. Insgesamt umfasst der Luftreinhalteplan 37 Maßnahmen.

Die neuen Räder der Radstation - auch „pedelecs” genannt - unterstützen ihren Fahrer durch einen Elektromotor, der jeden Berganstieg zu einem schnell bewältigten Hindernis macht und auch bei geringer Anstrengung eine schnelle Fahrt garantiert.

„Ich habe selbst schon überlegt, mir ein Elektrofahrrad anzuschaffen”, erzählt Thomas Griese vom Wabe-Aufsichtsrat. „Nachdem ich bei einer Radtour von einer wesentlich weniger sportlichen Mitfahrerin auf einem âpedelec´ abgehängt wurde, erkannte ich die Effizienz eines solchen Gefährts”, sagt Griese lachend.

Und auch das hügelige Aachen sei mithilfe eines solchen Elektrorades einfacher von Touristen zu erkunden oder von Pendlern, die mit dem Zug in Aachen ankommen, zu durchqueren. In der Woche ist die Radstation von 5.30 bis 22.30 Uhr geöffnet, am Wochenende von 8 bis 20 Uhr. Die Leihgebühr für ein Elektrorad wird 15 Euro pro Tag betragen, außerdem muss eine Kaution hinterlegt werden. Schließlich sind die Räder zum Preis von rund 2000 Euro pro Stück ziemlich wertvoll.

Die Stadt trägt 12.000 Euro der Anschaffungskosten, die Wabe setzt 8900 Euro (plus Personalkosten) ein. Wer sich privat ein solches Fahrrad kaufen will, kann übrigens bei der Stawag 100 Euro Zuschuss beantragen.

Bis zu 50 Kilometer weit

30 bis 50 Kilometer weit kann die Batterie des Rades den Fahrer unterstützen, aber natürlich fährt das Rad auch ohne Batterie. Geplant sind Batterieladestationen in der gesamten Städteregion, damit man überall ein bisschen schneller unterwegs sein kann.
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