Radfahrer auf Abwegen: Einer kippt um, einer fährt zickzack

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Aachen. Zwei Fahrradfahrer hat die Polizei am Donnerstagmorgen um 3 Uhr in der Innenstadt aus dem Verkehr gezogen, auch zu ihrem eigenen Schutz. Denn der eine, immerhin auf zwei Promille getestet, hatte anhalten wollen, als er die Polizei sah. Das ging schief.

So kippte samt Rad um und blieb auf dem Rücken liegen. In dieser scheinbar kommoden Position erfolgte auch eine erste Befragung durch die Beamten hinsichtlich einer eventuellen Verletzung. Diese wurde entschlossen verneint.

Derweil nutzte der in Schlangenlinien Rad fahrende Freund des daniederliegenden Mannes die gesamte Straßenbreite der Kurhausstraße aus. An der Peterstraße geboten die Beamten dem verdutzten Radfahrer mit einer plötzlich auftretenden Ampel, sprich Polizeikelle, Einhalt. Bei dem jungen Mann pendelte sich das Testgerät auf 1,7 Promille ein.

Den beiden 22-jährigen Radfahrern aus Aachen wurden Blutproben entnommen. Als Entschuldigung gaben sie an, auf einer Party bedrängt worden zu sein. Sie hätten schnell flüchten müssen. Sonst hätten sie ihr Rad geschoben. Das wäre besser gewesen. Denn so kann es ihnen passieren, dass sie auch ihren Autoführerschein für eine Weile abgeben müssen.
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