Projekt „Hand in Hand“: Scheckübergabe im Rathaus

Von: Marika Spille
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Glückliche Gesichter bei der Spendenübergabe: Markus Deutz-Jussen (3.vl.), I, überreichte mit den Schirmherren die Schecks an die Vertreter vo Kinderschutzbund, Missio und Caritas. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Bereits zum fünften Mal rief Markus Deutz-Jussen im vergangenen Jahr auf, in der Vorweihnachtszeit sowohl Geld als auch Geschenke für bedürftige Menschen in Aachen zu spenden. „Hand in Hand“ heißt die Aktion, bei der 2013 rund 8800 Euro an Geldpsenden zusammenkamen.

„Das Ganze hat schon Vorbildcharakter“, sagte Oberbürgermeister Marcel Philipp bei der feierlichen Scheckübergabe im Weißen Saal des Rathauses. „Die Starken sollen die Schwachen unterstützen.“ Mit dieser Mission startete Deutz-Jussen 2008 dieses Projekt. In seinem Freundeskreis sammelte er annähernd 30 Geschenke ein und verteilte sie zu Weihnachten an Bedürftige.

Zwei Schirmherren

Seit fünf Jahren steht das Projekt nun unter der Schirmherrschaft von OB Philipp und Alemannia Aachens Co-Trainer Reiner Plaßhenrich. Zu den Geschenken kamen seitdem auch Geldspenden hinzu. „So leisten wir nicht nur an Weihnachten Unterstützung, sondern für das ganze Jahr“, betont Deutz-Jussen. Diesmal sind 8800 Euro Geldspenden an soziale Einrichtungen verteilt worden. Davon gingen jeweils 2400 Euro an den Kinderschutzbund Aachen und an das Internationale Katholische Missionswerk Aachen (Missio).

„Wir werden das Geld für den Ausbau des Abenteuerspielplatzes zum Kirschbäumchen nutzen“, erklärt Brigitte Radke, Vorsitzende des Kinderschutzbundes. Missio wird das Geld dem Projekt zur Unterstützung der Familien in Ranchi (Indien) zu gute kommen lassen. Die Menschen dort leben teilweise von weniger als 1,50 Euro am Tag. Darum müssen oft die Kinder auf Müllhalden nach verwertbarem Abfall suchen, um den zu verkaufen. „Um das zu verhindern, unterstützen wir die Familien finanziell und übernehmen das Schulgeld für die Kinder“, erläutert Angela Mispagel, Leiterin des Referat Projekte & Partnerschaften.

Die Caritas erhält 4800 Euro, die in den Bereich des Ambulanten Palliativpflegedienst fließen werden. „Wir betreuen Menschen mit schwersten Erkrankungen. Mit der Spende wollen wir Leistungen bezahlen, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden“, sagt Leiterin Margret Albrecht.

Viele Sachspenden

Dieses Jahr wurden besonders viele Sachspenden gesammelt. Die gingen an Maria im Tann (Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe), das Evangelischen Kinderheim Brand, das Agnesheim Stolberg, das Uniklinikum Aachen, das Jugendheim in Alsdorf, das Marien- und Luisenhospital sowie an zwei bedürftige Familien.

„Hand-in-Hand hat einen ganz besonderen Charakter, da es aus privater Hand organisiert ist“, sagt David Lulley, der die Jubiläumsveranstaltung „Fünf Jahre Hand-in-Hand“ im letzten Dezember moderierte, „Markus Deutz-Jussen zeigt, dass jeder helfen kann.“

„Es ist sehr beeindruckend, dass sich einer alleine auf den Weg gemacht hat“, sagt OB Philipp, „ich habe dieses Projekt von Anfang an unterstützt, da ich es wichtig finde, dass solche Aktionen Wind unter die Flügel bekommen.“

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