„Pro8“: Teams nicht bunt zusammengewürfelt

Von: Rebecca Kiljan
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Erfolgreich durch gute Zusammenarbeit: Glückliche Gesichter bei der Siegerehrung des Pro8-Wettbewerbs an der Fachhochschule Aachen. Foto: Martin Ratajczak.

Aachen. Das Projekt „pro8“ fand bereits zum sechsten Mal an der FH Aachen statt. Dieses Semesterprojekt müssen Studierenden der Studiengänge Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen absolvieren. In Teams sollen sie eine Aufgabe lösen, die aus der Praxis der kooperierenden Industriebetriebe stammt.

Dabei stehen ihnen die Betriebe fachlich zur Seite, sowie Studierende höherer Semester und die Professoren. Zusätzlich fungieren Studierende der Sozialpädagogik der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Aachen, als Vermittler bei der Teambildung und -organisation. Allerdings waren nicht nur Studierende dabei, sondern auch drei Schülerteams aus sieben Schulen der Region.

„Dieses Projekt ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums, weil es die Teamfähigkeit und die Problemlösungskompetenz fördert, sagt Prof. Dr. Martina Klocke. Doch die Studierenden arbeiten nicht in gewohnten Teams, sondern werden nach ihren Charaktereigenschaften zusammengestellt. Dafür müssen die Teilnehmer zuvor einen psychologischen Test ausfüllen, um ihre stärksten Eigenschaft zu ermitteln. „Es ist ähnlich wie bei diesen Tests in Frauenmagazinen, bei denen herausgefunden werden soll, welcher Typ man ist“, so Martina Klocke.

Laut Prof. Dr. Klaus-Peter Kämper, Koordinator des Projekts, fand die „Geburtsstunde der Idee zu ‚pro8‘ fand hier statt, doch wir haben uns an anderen Hochschulen umgeschaut, um ähnliche Projekte zu finden“. Zwar handelt es sich bei pro8 um eine Pflichtveranstaltung, doch sie wird gerne angenommen So hat Prof. Dr. Andreas Gebhardt, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, von Studierenden erfahren, dass die Präsentation des eigenen Produkts hilft, die eigenen rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern.

Verlangt wurde von den jungen Leuten die Dokumentation des eigenen Produkts, eine Postervorlage und schließlich die Präsentation vor der Jury.Am Ende belegte bei den Schülern die Gruppe 21 den ersten Platz. Die Studierenden durften im letzten Schritt ihre Arbeit in großer Runde den Studierenden und Professoren vorstellen. Es gewann Gruppe neun mit ihrem skorpionförmigen „PathCrawler“ und den Mitgliedern Karen Barrios Büchel, Andreas Hoven, Niklas Loosen, Lucas Moeller, Markus Zimmer, Wolfram Sykora und Wolfgang Lübbering. Es handelt sich um einen Expeditionsroboter, der für den Einsatz in Katastrophenregionen konzipiert wurde, etwa nach einem Erdbeben.

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