„Prinzessin Tausendschön“: Modernes Märchen mit Lokalkolorit

Von: Nina Krüsmann
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Für Kinder ab fünf Jahren: Das Stück „Prinzessin Tausendschön“ feierte Premiere in der Stadtpuppenbühne Öcher Schängche. Es ist an den kommenden Sonntagen jeweils um 15 Uhr zu sehen. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Kinder lieben Geschichten, in denen die Prinzessin von einem Helden gerettet wird und auch Erwachsenen machen spannende Märchen Spaß. Mit dem neuen Kinderstück „Prinzessin Tausendschön“ hat die Stadtpuppenbühne Öcher Schängche die perfekte Mischung aus modernem Märchen und Lokalkolorit geschaffen.

Die Geschichte beginnt vor der prächtigen Kulisse des Königspalastes: Ein böser Zauberer hat das Land in seinen Klauen. Die Prinzessin ist in Gefahr. Drei Fragen gilt es richtig zu beantworten. Aber egal ob Rittersmann oder Knappe, keiner hat es bis jetzt geschafft. Allen Bewerbern drohten damit Tod und Hölle. Doch nun hat sich Prinz Kakadu angemeldet, das Rätsel mit den drei Fragen zu lösen und damit das Königreich und die Prinzessin zu befreien, wie der Hofmarschall verkündet. Auch er selbst liebt die Prinzessin. Doch ist ihm „das Wagnis zu gewagt, um es zu wagen, sie zu freien.“

Der zweite Aufzug spielt im dunklen Wald, wo die „Ülle hülle“. Der Hexenmeister reitet auf seinem Drachen herbei und belegt Nieres und Feries mit einem Zauber. Sie sind gebannt am Ort, kommen nicht mehr fort und sind wie zu Säulen erstarrt. Doch dann eilen das gewitzte Schängche und die Marktfrau Tant‘ Hazzor herbei und rufen auch noch den Kobold zur Hilfe. „Das Schängche ist gut!“ brüllen die Kinder im Saal und der kleine Kobold weiß Rat: „Waldesblumen bringen uns Glück, Hexenmeister spring‘ in Stück“ lautet die Zauberformel, um endlich den bösen Hexer zu besiegen.

Prinz als Pfiffikus

Im Palast spielt der dritte und letzte Aufzug. Nun will der Prinz endlich die Prinzessin freien und das Rätsel lösen. Mit dabei ist natürlich Schängche, der die rechte Hand des Prinzen ist und ihm beim Rätsel hilft. Sching, Schang, Schung – der Hofmarschall hält Schängche für einen Chinesen, versucht, Schängche hinterlistig auszutricksen.

Doch der ist viel zu clever. So hat der Prinz endlich seine große Chance und erweist sich als Schlaumeier und absoluter Pfiffikus: Im Handumdrehen beantwortet er alle drei Fragen korrekt. Immer wieder singt Schängche zwischendurch, zum Beispiel den Klassiker „Vür sönd allemoele Öcher Jonge“. Und wenn der rote Vorhang fällt, ist das glückliche Ende gewiss: Das Land ist befreit, endlich kann mit großem „Hurra“ Hochzeit gefeiert werden. Und der Prinz wird der strahlende neue König an der Seite von Prinzessin Tausendschön.

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