Aachen - Polizei beendet Junggesellenabschied nach Schlägerei im „Starfish“

Polizei beendet Junggesellenabschied nach Schlägerei im „Starfish“

Von: hr
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Die Polizisten wurden ebenfalls getreten und geschlagen. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Aachen. Ein Junggesellenabschied hat die Aachener Polizei am Wochenende bis zum frühen Sonntagmorgen beschäftigt. Denn die Gruppe von 19 Personen war nach Mitteilung der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Diskothek „Starfish“ an der Liebigstraße in eine Massenschlägerei verwickelt.

Sämtliche 19 Personen wurden vorübergehen in Gewahrsam genommen, ihnen wurden Blutproben entnommen und erst im Verlaufe des Sonntagvormittags sukzessive wieder entlassen. Nun wird gegen sie wegen Widerstands gegen Vollzugsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs ermittelt.

In Streit geraten

Wie die Polizei mitteilt, waren zwei Männer aus der Gruppe des Junggesellenabschieds mit einer Frau und ihrem Begleiter gegen 1.30 Uhr in Streit geraten. Nach Auskunft des Sicherheitsdienstes der Diskothek haben die beiden Männer die Frau und ihren Begleiter geschlagen, woraufhin der Sicherheitsdienst dazwischen ging, die Beteiligten trennte und die beiden mutmaßlichen Täter in ihr Büro führten.

Daraufhin versammelten sich die übrigen Teilnehmer des Junggesellenabschiedes laut Polizei vor der Bürotür und versuchten ihre Freunde gewaltsam zu befreien, woraufhin der Sicherheitsdienst die Polizei alarmierte.

Die rückte mit einem Großaufgebot von mindestens 40 Kräften – darunter auch Beamte der Bundespolizei – aus und kesselte vor Ort die Gruppe ein. Dabei kam es auch zu Übergriffen den Beatmten gegenüber, sie wurden nach Auskunft von Andreas Müller von der Polizeipressestelle getreten und geschlagen, zumindest von den Beamten sei aber niemand verletzt worden. In der Gruppe des Junggesellenabschiedes soll es allerdings einige leicht verletzte Personen gegeben haben.

Gegen 3 Uhr rückten die Beamten mit den 19 Personen von der Diskothek wieder ab, die Personalienaufnahme, die Blutproben sowie das Ausfertigen der Anzeigen hätten sich dann bis in den frühen Sonntagmorgen nach 8 Uhr noch hingezogen, berichtet Andreas Müller von der Polizeipressestelle. Die weiteren Ermittlungen laufen nun.

 

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