Aachen - Politiker fordern mehr Aufmerksamkeit für Partnerstädte

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Politiker fordern mehr Aufmerksamkeit für Partnerstädte

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Damit Aachen auch künftig mit seinen hochklassigen Städtepartnerschaften glänzen kann, sollen die zugehörigen Trägervereine künftig besser unterstützt werden.

Zu einem kleinen Durchhänger, wie es der SPD-Ratsherr Claus Haase jüngst feststellte, war es in der ersten Hälfte des Jahres 2010 gekommen. Haase stellte daraufhin einen Antrag, die Verwaltung möge die Tätigkeiten der vielen Partnerschaftskomitees aufarbeiten, im Hauptausschuss kam es dann zu einer Aussprache.

Haase monierte vor allem, dass seit etwa eineinhalb Jahren kein Raum in zentraler Lage mehr für die sieben formell geschlossenen Partnerschaften (Reims, Halifax-Calderdale, Toledo, Ningbo, Naumburg, Arlington und Kostroma, nicht mitgezählt Walheim und Montebourg) vorhanden sei, der Raum im ehemaligen Gesundheitsamt ging mit der Aussiedlung des Amtes verloren.

„Wir können nicht darauf hoffen, dass die jeweiligen Vereinsvorsitzenden zu Hause genügend Raum für die ehrenamtliche Arbeit haben”, meinte der Ratsherr und regte an, den Vereinen im Zentrum einen Raum zu geben, um eventuell Plakate und sonstige Materialien unterzubringen.

Die zuständige Protokollabteilung der Stadt ist zu Beginn des Jahres vom Amt für Wirtschaftsförderung zur Verwaltungsleitung gewandert, hier im persönlichen Referat des OBs betreut Alexander Lohe nun die Abteilung. „Wir werden den Partnerschaftsvereinen jede Hilfe zukommen lassen”, versicherte Lohe.

Den Vereinen stehen wie bislang im städtischen Haushalt 20000 Euro für ihre Arbeit zur Verfügung, die Ansprechpartnerin bei der Stadt ist Claudia Wellen. Wie bisher sollen alle zwei Jahre im Rathaus die Partnerschaftsfeste stattfinden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Harald Baal regte an, für die Koordination der wichtigen Vereinsarbeit einen runden Tisch einzurichten.

SPD-Ratsherr Claus Haase bekräftigte, dass die offiziellen Präsenz der Stadt bei den Besuchen aus den Partnerstädten besser werden müsse: „Die Spitze der Stadt muss ordentlich vertreten sein”, mahnte der Ratsherr.
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