Aachen - Pläne für Hubschrauberlandeplatz am Uniklinikum vorgestellt

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Pläne für Hubschrauberlandeplatz am Uniklinikum vorgestellt

Von: mas
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Aachen. Nahezu futuristisch mutet der geplante neue Hubschrauberlandeplatz am Uniklinikum an. Wie ein Teller schwebt er in 14 Meter Höhe, getragen nur durch eine Art Pfeiler, und bei nächtlicher Beleuchtung wirkt er wie ein frisch gelandetes Ufo.

Die Politiker der Bezirksvertretung Laurensberg nahmen den Entwurf des Architekturbüros OX2 begeistert zur Kenntnis. Das Architekturbüro hatte damit den Wettbewerb gewonnen, der für den Neubau des Landeplatzes ausgeschrieben worden war, nachdem der alte den geänderten EU-Richtlinien nicht mehr gerecht wurde.

Danach müssen ausreichende An- und Abflugschneisen als Notfallkorridor ausgewiesen sein, und der alte Landeplatz konnte diesen Anforderungen nicht gerecht werden.

Der neue Standort hat neben der erhöhten Sicherheit einen weiteren Vorteil: Er liegt in unmittelbarer Nähe zur Notaufnahme und erleichtert damit den An- und Abtransport der Patienten. Die Bezirksregierung Düsseldorf, zuständig für Luftfahrtsfragen, hat den Entwurf inzwischen genehmigt und die Baugenehmigung erteilt. Baubeginn wird laut Verwaltung im September sein, fertig sein soll der Landeplatz im August 2010.

Weniger Zeit, weniger Kosten

Am meisten Zeit werden dabei die Fundamentierungsarbeiten in Anspruch nehmen, so die Verwaltung. Über die Kosten wollte sie keine Angaben machen. Das Uniklinikum werde aber sicherlich Kosten einsparen, die derzeit durch den Transport vom Landeplatz bis zur Notaufnahme entstehen. In Zukunft gelangen die Patienten direkt vom Landeplatz über eine Rampe in die Notaufnahme.

Die Laurensberger Politiker zeigten sich begeistert von den Plänen. „Der Landeplatz wird sicher zu einer weiteren Attraktion bei den Stadtrundfahrten”, so Martin Knörzer (Grüne).
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