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Pläne für das Familienzentrum im Neubaugebiet Sandhäuschen

Von: jk
Letzte Aktualisierung:
Sandhäuschen
Nach diesem Modell soll das Sandhäuschen-Areal bald schon bebaut werden. Foto: G. Sander

Aachen. Zu den Planungen für das Familienzentrum im Neubaugebiet Sandhäuschen hat es bereits jetzt eine Bürgeranhörung gegeben.

Damit die zwischenzeitlich ausgelagerte Kindertagesstätte so bald wie möglich zurückziehen kann, möchte die Verwaltung den Bau des Familienzentrums beschleunigen und hat ihn deshalb von dem Gesamtprojekt abgekoppelt.

Die Einrichtung liegt nach den Planungen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Gut Barriere. Der vordere Bereich rund um das ehemalige Sandhäuschen muss zuerst europaweit ausgeschrieben werden, und das kann etwas länger dauern. Vor 18 Laurensberger Bürgern gaben Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen einige Details bekannt.

Die Laurentiusstraße soll einen halben Meter verbreitert werden, und zwar zwischen der Kreuzung Vetschauer Straße und den drei schützenswerten Bäumen ortsauswärts.

Aus dem Grund fallen einige Autostellplätze weg. Einige Sorgen wurden seitens des Publikums bezüglich der Anzahl von Autostellplätzen geäußert. Dabei ging es allerdings immer wieder um das Gesamtprojekt.

Pro Wohneinheit müssen die Eigentümer 1,5 Stellplätze einrichten. Dazu kommen 68 öffentliche Parkplätze. Insgesamt sind demnach 136 Stehplätze vorgesehen. Davon gehören 10 zum Familienzentrum. Bisher habe es in dem ganzen Bereich 192 Stellplätze gegeben, wusste ein Anwohner zu berichten.

„Katastrophe ist programmiert”

Selbst die hätten kaum gereicht, finden einige Bürger, weil Kirche, Friedhof, Schule oder Kindergarten immer wieder viele Menschen in die Laurentiusstraße zögen. „Die Katastrophe ist programmiert”, meinte eine ältere Dame.

Den Parkplatz des Schulzentrums mitzubenutzen, hält sie für unzumutbar. „Da geht es bergauf, das ist beschwerlich.” Dass die Laurensberger zwei Autos pro Haushalt besäßen, viele sogar drei und deshalb 1,5 pro Wohneinheit im Bereich der Kirche nicht ausreichten, befand ein anderer Bürger. Jan Willen vom Fachbereich versprach, die Bedenken der Anwohner zur Prüfung mitzunehmen.

Im Familienzentrum wird sich laut Jan Willen ein vergrößerbarer Raum befinden, der gegebenenfalls für Veranstaltungen genutzt werden kann. Ansonsten seien die Hochbaupläne noch nicht fertig. Der Vorplan sieht ein eingeschossiges Gebäude vor, in Teilen zweigeschossig. „Aber da kann sich noch viel ändern”, so Willen.

Er sprach die Hoffnung aus, dass die Offenlage der Projektplanung nach den Sommerferien komme und alles zügig vorangehe. Baubeginn könnte dann im ersten Halbjahr 2010 sein. Bis zum 17. Juli können Bürger noch Kritik und Anregungen für das Familienzentrum bei der Verwaltung einreichen.
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