Pius-Gymnasium hält Kontakte nach ganz Europa

Von: mas
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Bereits zum 15. Mal treffen sich Pius-Schüler mit Altersgenossen aus Liberec und Leipzig, um beim Europäischen Industrie- und Handwerksprojekt am bischöflichen Gymnasium gemeinsam zu arbeiten. Foto: Harald Krömer

Aachen. Die Workshops sind das Herzstück des 15. Europäischen Industrie- und Handwerksprojekts am Pius-Gymnasium. Schüler aus Leipzig und dem tschechischen Liberec beschäftigten sich eine Woche lang gemeinsam mit den Aachener Schülern mit unterschiedlichen Themen.

Auf dem Programm standen Kunsthandwerk, Industrie und Handwerk in der Aachener Region, Handwerk im schöpferischen Theaterspiel und die Entwicklung von der Mühle bis zum elektronisch geregelten Elektromotor.

Aachener, Leipziger und Tschechen arbeiteten dabei Hand in Hand und stellten zum Abschluss die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Klar, dass dabei auch Freundschaften entstehen. Der Tschechin Anna Sticková jedenfalls hat der Aufenthalt in Aachen gut gefallen. „Es war toll. Ich habe viele Freunde gefunden“, sagt sie.

Gemeinsam mit Schülern aus Leibzig und Liberec ließ sie sich in die Schauspielkunst einführen. Shakespeares Sommernachtsraum diente als Vorlage. Die Texte waren zwar nicht leicht zu verstehen, aber mit Hilfe ihrer Mitschüler war das Sprachproblem schnell zu bewältigen. An ihrer Schule kann Anna sogar ein deutsches Abitur machen.

Norbert Weitz, Koordinator der internationalen Begegnung, schätzt den Austausch unter den Schülern ganz besonders. „Europa entsteht von unten“, sagt er. „Und wo Freundschaften entstehen, da wächst etwas zusammen.“

Am letzten Tag stellen die Schüler vor, was sie in den einzelnen Workshops erarbeitet haben. Martin Bolz und seine Gruppe haben etwa Gipshände geformt und sie nähen, schneidern und flechten lassen. „Wir wollten so die Verbundenheit von Aachen, Leipzig und Liberec zeigen“, sagt er. Denn alle drei vereine die Tuchindustrie. Neben den Kontakten zu Leipzig und Liberec pflegt das Pius-Gymnasium auch einen Austausch mit Schulen aus Frankreich, England, Belgien und den Niederlanden. Als zertifizierte Europaschule müsse sich das Pius für solche Kontakte schließlich auch besonders einsetzen, meint Norbert Weitz.

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