Sing Kino Freisteller

Pilotversuch: Stadt erledigt Dienstfahrten mit Elektroautos

Letzte Aktualisierung:
11707803.jpg
Tankstelle auf dem Hof: Am Verwaltungsgebäude Mozartstraße sind die beiden Elektromobile stationiert. Foto: Stadt Aachen

Aachen. Dienstfahrten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Aachen sollen künftig vor allem mit Elektroautos durchgeführt werden. Am 1. Februar begann am Verwaltungsstandort Mozart-straße der Testbetrieb eines Fahrzeugpools, der aus zwei Elektrofahrzeugen und einem konventionellen Fahrzeug besteht.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule sollen ab sofort ausschließlich diese Pool-Fahrzeuge für Dienstfahrten verwenden und auf den Einsatz von Privatfahrzeugen verzichten.

Ziel des neuen Flottenmanagement-Projektes ist unter anderem die Reduzierung des Verkehrs, weil Mitarbeitende künftig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihrem Arbeitsplatz anreisen können, auch wenn sie Dienstfahrten durchführen müssen, für die sie bisher ihren privaten Pkw verwendet haben.

Der Kauf der Elektrofahrzeuge wurde durch das Forschungsprojekt „emove“ unterstützt. Die Ladesäule wurde durch die Stawag aus Projektmitteln im Rahmen des EU-Förderprogramms „CivitasDyn@mo“ finanziert. Ein weiteres Elektrofahrzeug wird in Kürze den Mitarbeitern an den Standorten Katschhof, Rathaus, Haus Löwenstein und Elisabethstraße für zunächst ein Jahr zur Verfügung stehen. Es wurde ebenfalls aus dem EU-Programm „Civitas Dyn@mo“ finanziert.

Die Stadt Aachen möchte mit diesem Versuch die Nutzung und Akzeptanz der Elektromobilität weiter fördern und einen Beitrag leisten für die Verbesserung der Luftqualität in Aachen.

„Civitas Dyn@mo“ ist ein Projekt, das von der EU-Kommission im Jahr 2012 ins Leben gerufen wurde und eine umweltfreundliche und nachhaltige Verkehrsentwicklung in den Städten fördern möchte. Die Stadt Aachen spielt mit weiteren lokalen (unter anderem Aachener Verkehrsverbund, Stawag, Aseag, RWTH, FH, Cambio Carsharing und Gewoge) und internationalen Partnern (die Städte Palma de Mallorca/Spanien, Gdynia/Polen und Koprivnica/Kroatien) eine führende Rolle in diesem Projekt.

Ziel des Förderprojektes „emove“ – elektromobiler Mobilitätsverbund“, das bis Mitte 2016 mit einem Fördervolumen von rund 1,4 Millionen Euro über das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt wird, ist die Schaffung von Rahmenbedingungen für einen „elektromobilen Mobilitätsverbund“ in der Region Aachen. Die Konsortialführung des Projektes liegt beim Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen .

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert