Philipp: Rot-Grün birgt zu viel Konfliktpotential

Von: akai
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Aachen. Der designierte Oberbürgermeister Marcel Philipp hält einen Tag nach der Wahl eine mögliche Ampelkoalition für keine gute Lösung. „Als OB werde ich damit leben können”, sagte der Christdemokrat im Gespräch mit den Aachener Nachrichten.

Nicht nur am Wahlabend sei der offene Konflikt zwischen Rot und Grün offen zu sehen gewesen: „Ich glaube, diese Koalition birgt zu viele Konfliktpotenziale in sich. Aber das müssen Grüne und SPD regeln. Da mischen wir uns nicht ein. Wir sind die stärkste Partei, und wir führen jetzt erst mal die Sondierungsgespräche.”

Da die Wunschkoalition mit der FDP wegen der fehlenden Mehrheit nicht zustande kommt, werde die CDU auch mit den Grünen und der SPD Gespräche führen: „Wir werden alle Themenfelder diskutieren und dann am Ende sehen, mit wem wir die meisten Schnittmengen haben.” Eine Prognose, ob am Ende eine schwarz-grüne oder gar schwarz-rote Koalition gebildet wird, will Philipp nicht abgeben.

Als wichtigste Aufgaben nennt der 38-Jährige die Konsolidierung des Haushalts und das Campus-Projekt. „Ich werde die notwendigen Schritte für die Konsolidierung des Haushalts verwaltungsintern vorbereiten. Das wird meine erste Aufgabe als OB sein”, sagt der CDU-Mann. In Sachen Campus gehe es ihm vor allem darum, „die Zeitabläufe nicht zu gefährden. Wir werden alle Eingaben ernst nehmen und auch gegebenenfalls Veränderungen diskutieren. Ich möchte als Oberbürgermeister für alle Aachener Vertrauen schaffen.”
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