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Pharmakonzern Grünenthal eröffnet neues Bürogebäude

Von: Tobias Dammers
Letzte Aktualisierung:
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Das neue Bürogebäude von Grünenthal in der Ziegelstraße soll das Tor zum Campus des Pharmakonzerns in Eilendorf sein. Foto: H. Lachmann
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Architekt Gerhard Wittfeld, das Mitglied der Konzernleitung Stefan Genten, Ministerialdirigent Karl-Uwe Bürtof und Geschäftsführer Kai Martens (von links) freuen sich über die Eröffnung des Zwölf-Millionen-Euro-Baus.

Aachen. Zwölf Millionen Euro sind viel Geld. Immerhin ein halbes Super C oder ein Viertel des Tivolis könnte man damit bauen. Diese Summe hat der Pharmakonzern Grünenthal nun ebenfalls in Steine investiert – oder vielmehr in Glas. Denn mit diesem Geld hat der Konzern auf rund 1000 Quadratmetern ein neues, hochmodernes Eingangs- und Verwaltungsgebäude errichtet.

Damit ist beim 100-Millionen-Ausbau des „Grünenthal Campus“ in Aachen-Eilendorf eine weitere wichtige Etappe erreicht. „Dieses Gebäude ist ein Tor im funktionellen und visuellen Sinne, für den Campus und den ganzen Konzern“, sagte Gerhard Wittfeld, der leitende Architekt des Projekts, bei der feierlichen Eröffnung. Wer künftig den Campus betreten möchte, wird dies nur durch den neuen sieben-geschossigen Glaskomplex tun können.

Ineinander „verschoben“

Verschiedene Etagen des Gebäudes sind ineinander „verschoben“, so dass an den Rändern breite Terrassenflächen einen großzügigen Ausblick auf die Stadt und den Campus, den Hauptsitz des Unternehmens, ermöglichen. Durch die Glasfassade ist der Innenraum des Gebäudes hell und lichtdurchflutet. Entfernt erinnert der Komplex an das Direktionsgebäude der Aachen-Münchener, welches vom gleichen Architektenbüro entworfen worden ist.

Mit der Investition will Grünenthal eine moderne, kommunikative und flexible Arbeitswelt für rund 200 Mitarbeitern schaffen. „Work-Life-Balance“ ist hier das Stichwort. In der Entstehungs- und Gestaltungsphase konnte jede einzelne Abteilung ihre Ideen selber einbringen. Das Ergebnis: Keine Etage, kein Büro gibt es doppelt. Die individuellen Bedürfnisse der Abteilungen spiegeln sich in der flexiblen Einteilung der Büroflächen wieder.

Auch für die Patienten ist das neue Projekt ein zukunftsweisendes Signal. Im Eingangsbereich erinnert die bunte Statue „Faces of Vision“ alle, Mitarbeiter, chronisch Kranke und Externe stets daran, dass bei Grünenthal der Patient im Mittelpunkt stehen soll. „Schmerz darf kein Tabuthema mehr sein. Das Gebäude ist ein Symbol nach außen aber gleichzeitig ist es nur ein Anfang, weitere Projekte müssen folgen“, fordert Klaus Appel, Schmerzbotschafter der Grünenthaler Patienten.

Mit den zwölf Millionen Euro investiert Grünenthal in Zukunft, Moderne, Symbolträchtigkeit und, ja, auch etwas Prestige.

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