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Papst Benedikt zeichnet Dieter Philipp aus

Von: Georg Dünnwald
Letzte Aktualisierung:
Papst Benedikt XVI. zeichnet D
Papst Benedikt XVI. zeichnet Dieter Philipp mit dem Gregoriusorden aus. Foto: Harald Krömer

Aachen. Wenn Dieter Philipp ein Pferd hätte, hätte er ab kommenden Samstag das Recht, hoch zu Ross in den Petersdom zu reiten. Und die Schweizer Garde würde es dann dem neuen Ritter des Gregoriusordens nicht verwehren. Keiner der Träger des Gregoriusordens hat sich das aber bisher getraut.

Im kleinen Kreis, „sozusagen privat”, wie Josef Heinrich von der bischöflichen Pressestelle sagt, wird Bischof Heinrich Mussinghoff die außerordentliche Auszeichnung dem neuen Ritter im Namen von Papst Benedikt XVI. in seiner Wohnung überreichen.

Der Vatikan begründet traditionell nicht, warum der Auszuzeichnende geehrt wird. Auch das bischöfliche Presseamt hüllt sich in Schweigen. 1834 war ein einziges Mal die Rede vom „Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion” die Rede.

Der Gregoriusorden wurde 1831 von Papst Gregor XVI. gestiftet. Er ist eine der höchsten Auszeichnungen, die an Laien verliehen werden. Dazu braucht der Ausgezeichnete nicht Katholik zu sein. Im Jahr 2005 wurde Walter Jacob, Oberrabbiner und gleichzeitig Präsident des renommierten liberalen Rabbinerseminars „Abraham-Geiger-Kolleg” in Berlin mit dem beehrten Orden von Papst Johannes Paul II. geehrt.

Seinen Namen erhielt der Orden nach Papst Gregor I. (590 bis 604), der den Ehrentitel „der Große” trägt. Während seines Pontifikates gelang es ihm, durch politisches Geschick und gute Verwaltung des kirchlichen Besitzes die Grundlagen für den späteren Kirchenstaat zu schaffen. Seit dem 2. Juni 1993 wird der Orden auch an Frauen (Damen) verliehen.

Achtzackiges Kreuz

Die Insignien zeigen auf einem achtzackigen, goldenen, rot emaillierten Kreuz auf der Vorderseite des blauen Mittelschildes das Bild Gregors des Großen. Der Orden wird an einem roten, gelb geränderten Band getragen.
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