Pallas: Ein Grieche „der ersten Stunde“ schließt

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:
4631923.jpg
Schluss im „Pallas“: Nach dem morgigen Samstag wird das seit 35 Jahren bestehende griechische Restaurant geschlossen. Foto: Harald Krömer

Aachen. Eines der letzten griechischen Lokale der „ersten Stunde“ in Aachen, das Restaurant „Pallas“ in der Pontstraße, wird am Samstag letztmals in der üblich freundlichen Art der Familie Georgiadis seine Gäste bewirten. Dann schließt das Pallas für immer.

 Nach dem Tod des Restaurantgründers Anestis Georgiadis Anfang August dieses Jahres hatten Ehefrau Anna sowie Tochter Chariklea und Sohn Alexandros die beliebte Taverne weitergeführt. Das Lokal bietet seit jetzt 35 Jahren griechische Spezialitäten an und zeichnet sich durch gute Essensqualität bei gleichzeitig erschwinglichen Preisen aus.

Die Familie Georgiadis hat sich nach dem Tod des Gründers nun entschlossen, das Haus mit der Gaststätte zu verkaufen. Was dort geschehen wird, ist noch nicht bekannt. Anestis Georgiadis hatte als einer der ehemaligen Kellner aus der in der damaligen Aachener Szene legendären griechischen Taverne „Theo‘s Pinte“ zunächst das „Dinosaurus“ an der Roermonder Straße eröffnet.

Der Taki, wie sie ihn nannten, war damals einer von drei Inhabern, Kollegen waren der 2009 verstorbene Nikos Komp­sopoulos wie der bereits vorher verstorbene Michail Salagoudis, der Jahrzehnte den Domkeller und die nebenan befindliche Galerie im Hof führte.

Legendäre Studentenkneipe

Das Dinosaurus wurde aus dem Stand eine ebenso legendäre Studentenkneipe, wie es Theo‘s Pinte war. Anestis Georgiadis verabschiedete sich 1977 aus der Dinosaurus-Truppe und ließ sich nahe dem Ponttor nieder, schräg gegenüber der stillgelegten Gatz­weiler-Molkerei und damals neu eingerichteten Eintopf-Mensa der RWTH. Neben dem dortigen Café „Molkerei“ war Georgiadis mit seinem Pallas einer der ersten Wirte, die die Kneipenmeile der Hochschulstadt Aachen in der Pontstraße begründeten.

Später folgte in den Räumen der alten Gaststätte Beckers das damals ebenfalls griechisch geführte „Labyrinth“.

Leserkommentare

Leserkommentare (6)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert