Aachen - Ottmar Hörls Karlsfiguren haben das Stadtbild erobert

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Ottmar Hörls Karlsfiguren haben das Stadtbild erobert

Von: Viviana Scafidi
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Karl ist dieser Tage fast überall zu finden. So wie auf dem Dach des Mietshauses von Erwin Pfeifer am Büchel (links) oder auf der Säule vor der Werkstatt des Steinmetzes Ulrich Berghoff an der Vaalser Straße (rechts). So können die Karlsfiguren alles im Blick behalten– und ziehen so manche Blicke auf sich. Foto: Martin Ratajczak
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Karl ist dieser Tage fast überall zu finden. So wie auf dem Dach des Mietshauses von Erwin Pfeifer am Büchel (links) oder auf der Säule vor der Werkstatt des Steinmetzes Ulrich Berghoff an der Vaalser Straße (rechts). So können die Karlsfiguren alles im Blick behalten– und ziehen so manche Blicke auf sich. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Das Karlsjahr läuft auf vollen Touren. Viele der kleinen Karlemänner, die noch im April den Katschhof belagerten, haben inzwischen den Rest der Stadt erobert und blicken die vorbeigehenden Passanten aus so manchem Schaufenster an.

Egal, ob beim Bäcker, in der Apotheke oder im Schreibwarenladen: Karl ist offenbar überall. Übrigens findet man den großen Frankenkaiser nicht nur in Geschäften. Auch Privatleute haben sich ihren persönlichen Karl zu Eigen gemacht. So wie Erwin Pfeifer. Denn als gebürtiger Aachener war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass auch er eine der Kunstfiguren ersteigen musste.

„Für einen mit Pauwasser getauften Aachener gehört sich das so“, verkündet er stolz. Er hat sogar einen goldenen Karl der Sonderedition erstanden. Und wo platziert Pfeifer seinen Goldjungen? Dort wo ihn niemand übersehen kann, und wo der Karl alles im Blick behält: Auf dem Dach seines Mietshauses am Büchel. Und genau da fiel er schon vielen Passanten auf.

Außerdem erhielt Pfeifers Karlemann dort oben ein sportliches Accessoire: einen Fußball. „Wir bauen gerade das Dachgeschoss zur Wohnung aus. Als ich den Karl bekommen habe, war klar, dass er erst mal dorthin muss. Und als es dann auf das WM-Finale zuging, kam noch der Fußball hinzu“, erklärt Pfeifer seinen außergewöhnlichen Stellplatz. Und damit ist auch das Rätsel um den Fußball beim Karlemann gelöst.

Einen weiteren Karl an ungewöhnlicher Stelle haben aufmerksame Passanten in der Vaalser Straße entdeckt. Steinmetz Ulrich Berghoff platzierte seinen roten Karl nirgendwo anders als auf einer gut vier Meter hohen Säule im Hof seiner Werkstatt. „Ich fand die Aktion gut und sah für mich die Möglichkeit, mich ein bisschen zu beteiligen“, berichtet Berghoff.

Die Säule habe zwar schon vorher dort gestanden – ohne Karl. Aber mit Karl gefällt sie dem Steinmetz noch besser. „Niederländische Besucher können jetzt gar nicht übersehen, dass sie in die Kaiserstadt kommen – der Karl fällt auf jeden Fall auf“, stellt Berghoff fest.

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