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Ostereier mit Goldfolie und Perldraht

Von: Nina Krüsmann
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Sehr zur Freude von Bibliothek
Sehr zur Freude von Bibliotheksleiter Manfred Sawallich (rechts) stellt Marianne Förster derzeit ihre kunstvoll gestalteten Ostereier in der Stadtbibliothek aus. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Das Ei als Symbol der Schöpfung im Mittelpunkt einer Ausstellung, die jetzt in der Stadtbibliothek eröffnet worden ist. Unter dem Titel „Aachens Osternest. Kunsthandwerk von Marianne Förster” ist diese Werkschau noch bis zum 4. April zu sehen.

„Die Ausstellung ist mit Hasen und zahlreichen anderen Attributen rund um Ostern und das Ei dekoriert”, erklärt Ausstellungsorganisatorin Isolde Sohnius. „Wir begrüßen es sehr, wenn Privatleute oder Partner aus dem Bildungs- und Kulturbereich sich und ihre Arbeit in unseren Räumen präsentieren, betonte Manfred Sawallich, Leiter der Stadtbibliothek Aachen.

Mit 350 000 Besuchern jährlich zähle die Bibliothek zu den meist besuchten städtischen Einrichtungen. „Diese Bühne soll gerne genutzt werden, deshalb freuen wir uns über diese schöne Osterausstellung.” Davon würden beide Seiten profitieren, denn die Bibliothek gewinne so neue Besucher, die zunächst nur wegen der Ausstellung kommen und so nebenbei die Bibliothek und ihre reichhaltigen Bestände kennen lernen.

Mit ihren Ostereiern stimmt Marianne Förster aus Monschau-Rohren nun alle Besucher auf das Osterfest ein. 1951 in Rohren geboren, lernte die Hausfrau Handarbeiten und Stickerei an St. Ursula in Monschau. Häkeln, Sticken, Ikebana, Basteln und Knüpfen kamen hinzu. Sie wurde bereits mit internationalen Handarbeitspreisen ausgezeichnet. Seit 2004 verziert Förster Ostereier mit Papier, Wachs, Perlen und Spitze. „Das Gestalten von Ostereiern hat eine lange Tradition, Klosterarbeit ist Volkskunst”, erklärt sie. Begonnen hat sie mit dem Umhäkeln unterschiedlicher Eier mit Nähseide oder Taschentuchgarn. Von 2006 bis 2008 erlernte sie in Südtirol das uralte Handwerk der Klosterarbeiten. „Dabei werden Perldraht, Goldfolie, Perlen und Swarowskisteine mit anderen Devotionalien kombiniert, die sich gut auf aufgeschnittene Eier drapieren lassen. Bis auf die mit altem Bauernleinen bezogenen teilbaren Pappmaché-Eier arbeite ich nur mit echten Eiern”, erzählt die Künstlerin.

Die Ausstellung ist bis 4. April zu den regulären Öffnungszeiten im Erdgeschoss der Stadtbibliothek an der Couvenstraße 15 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
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