Aachen - Oppenhoffallee: Dunkel gekleideter Mann im Fokus

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Oppenhoffallee: Dunkel gekleideter Mann im Fokus

Von: Heiner Hautermans
Letzte Aktualisierung:
Oppenhoffallee
Einsatzkräfte vor Ort: Rettungsdienstmitarbeiter und Polizeibeamte am Tatort an der Oppenhoffallee. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der 30 bis 35 Jahre alte Mann, der vor und nach der Bluttat am Dienstagvormittag in der Nähe des Hauses Oppenhoffallee 125 gesehen worden war, steht im Mittelpunkt der Ermittlungen. In dem Haus war gegen 11.45 Uhr eine 71-Jährige gewaltsam getötet worden. Zeugen hatten den „Nachrichten“ schon kurz nach der Tat von dem Mann berichtet.

Er wird als 1,80 bis 1,85 Meter groß, schlank, mit kurzen, dunklen Haaren und auffallend dunkel gekleidet beschrieben. Oberstaatsanwalt Robert Deller: „Die Person ist in den Fokus gerückt.“ Vor allem interessiert die Fahnder der Zeitraum zwischen 11.30 und 12 Uhr an der Ecke Oppenhoffallee/Viktoriastraße: „Wo kommt er her, wo geht es hin? Was hat er im Einzelnen gemacht?“

Das Ergebnis der Obduktion bestätigte anfängliche Vermutungen: „Die Frau starb an einer Stichverletzung im Oberkörperbereich.“ Sie hatte beim Eintreffen der Hilfskräfte noch gelebt, war aber trotz notärztlicher Versorgung noch vor Ort verstorben. Eine Nachbarin hatte nach ihren Hilferufen die Polizei verständigt.

Unklar ist, wonach die Ermittler bei ihrer akribischen Suche, für die nachmittags die Oppenhoffallee in dem betreffenden Teilstück komplett gesperrt worden war, gesucht hatten. Es sei nicht die Tatwaffe gewesen, sagte Staatsanwalt Wilhelm Muckel auf Anfrage: „Es ist nichts Beweisrelevantes gefunden worden.“ Die Beamten hatten sogar Mülltonnen durchwühlt und durch die Feuerwehr Gerüste absuchen lassen.

Möglicherweise galt die Aktion aber auch eventueller Beute. Da die Frau allein lebte, ist unklar, ob etwas gestohlen worden ist. Deller: „Wir wissen nicht, was vorher in der Wohnung gewesen ist.“

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