Öcher Schängche: „De Knusperhex“ für Jung und Alt

Von: Nina Krüsmann
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Aachen. Für die vielen Freunde der Stadtpuppenbühne Öcher Schängche ist die Vorfreude auf das Weihnachtsstück jedes Jahr besonders groß.

In die Adventszeit passt es einfach wunderbar, im Schängche mit Familie und Freunden einen der großen Klassiker anzuschauen. In diesem Jahr hat sich Spielleiter Otto Trebels für „De Knusperhex“ – eine Adaption des bekannten Märchens „Hänsel und Gretel“ – entschieden. Jung und Alt haben ihr Vergnügen an dem Vierakter nach Hein Janssen.

Das Märchenspiel in Aachener Mundart beginnt in einem Haus am Waldrand, wo ein armer Besenbinder mit seiner Frau und den beiden Kindern Fingche und Jüppche wohnt. Die beiden gehen trotz des Verbotes der Eltern in den Wald, um Beeren zu pflücken. Zunächst treffen sie auf Tiere wie das Waldhäschen und auf das Waldmännchen. Doch dann verirren sie sich.

Sie gelangen zu einem „Knusperhäuschen“ und die böse Knusperhexe lockt sie mit Versprechungen und Lügen in ihren Zauberbann. Sie sperrt Jüppche in ein Ställchen, um ihn zu mästen, und Fingche soll im Haus arbeiten. Als aber die Hexe Fingche in den Ofen locken will, dreht diese den Spieß um und stößt mit Hilfe des Waldmännchens die Hexe selbst in den Ofen. Dann kann auch Jüppchen befreit werden, und die Eltern können ihre Kinder endlich wieder in die Arme schließen.

Die sehr gut besuchte Premiere des Stücks kam beim Publikum super an. „De Knusperhex“ enthält einen größeren Anteil an Öcher Platt als sonst, was aber durch die Erzählerfigur Hein Janssen ausgeglichen wird. Diese Puppe erleichtert mit einigen Erklärungen in jedem Akt den Einstieg.

Das achtköpfige Ensemble weiß stimmlich und spielerisch den Puppen Leben einzuhauchen und Spannung aufzubauen. Einige Lieder – koordiniert von Paul Drießen – bereichern das Stück, bei dem auch teilweise mitgesungen wird. Die Aachener Domsingschule hat das bekannte Lied „Abends will ich schlafen gehen“ eigens für die Aufführungen eingesungen.

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