Aachen - Öcher Erfolge bei der Mathe-Olympiade

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Öcher Erfolge bei der Mathe-Olympiade

Von: Nina Krüsmann
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Beim Rechnen erfolgreich: 35 Preisträger der Mathematik-Olympiade wurden im Rhein-Maas-Gymnasium ausgezeichnet. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Gefragt sind logisches Denken, Knobeln, kreativer Umgang mit mathematischen Methoden: 35 Preisträger aus Aachen waren bei der 57. Mathematik-Olympiade im Schuljahr 2017/2018 erfolgreich und wurden jetzt bei einer Feierstunde im Rhein-Maas-Gymnasium ausgezeichnet.

Regionalkoordinatorinnen Monika Middendorf und Sarah Werner betreuen die Aachener Regionalrunde seit fünf Jahren vor Ort. Organisiert wird der Wettbewerb, der über den normalen Unterricht hinaus den Spaß an Mathematik fördern sowie die Schüler mit Gleichgesinnten und neuen Freunden zusammenbringen möchte, vom Landesverband Mathematikwettbewerbe Nordrhein Westfalen.

„Bei den älteren Schülern sind die Aufgaben natürlich anspruchsvoller und verlangen ein Interesse daran, die mathematischen Fähigkeiten zu erproben, zu festigen und weiterzuentwickeln“, erklärt Monika Middendorf. Das Besondere sei: Die Schüler kommen in ihrer Freizeit samstags zu den Wettbewerbsrunden.

„Diesmal waren es erfreulich viele Teilnehmer, was die große Begeisterung und die Faszination an Mathematik unterstreicht. Bei der Klausur im November gab es tolle Ergebnisse“, betont Middendorf. Die erste Runde, die Schulrunde mit dem Hausaufgabenwettbewerb, hatte insgesamt 227 Teilnehmer von elf Gymnasien und Gesamtschulen, eine Steigerung von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der zweiten Runde, der Regionalrunde mit Klausur vor Ort am Rhein-Maas-Gymnasium, waren es dann 203 Qualifizierte, was 80 Prozent mehr waren als zuvor. Im dritten Durchlauf, der Landesrunde in Haltern am See, waren es schließlich zwölf Qualifizierte.

Erstplatziert waren diesmal: Joohyuk Park und Florian Coenen vom Couven Gymnasium, Mario Debets, Reha Almeida und Philipp McKeever vom Einhard-Gymnasium; Friederike Olowinsky und Dorina Wedel von der Viktoriaschule, Laura Grodde vom Inda Gymnasium; Bahar Irmak Karaduman und Paul Paschmanns vom Kaiser-Karls-Gymnasium sowie Elisabeth Reinermann und Sebastian Heinze vom Bischöflichen Pius-Gymnasium. Neben Urkunden gab es für die Sieger und auch für die Zweit- und Drittplatzierten Bücher und Spiele.

Bei der traditionellen Umfrage zeigte sich, dass unter den Preisträgern sehr viele Wiederholungstäter sind. Kaum jemand war in diesem Wettbewerbsjahr zum ersten Mal dabei. Und eine Handvoll Teilnehmer war sogar schon einmal unter den Erstplatzierten. Diejenigen Schüler, die durch die Grippewelle nicht anwesend waren, bekommen ihre Urkunden und Geschenke von ihren Mitschülern überbracht.

Mathematisches Rätsel

Sarah Werner stellte bei ihrer Umfrage unter den Gästen auch fest, dass auch die Familien der Preisträger größtenteils mathematikbegeistert sind. Nur eine Mutter meldete sich und stellte lachend fest, dass sie mit Mathematik so gar nichts zu tun haben möchte.

Sarah Werner bemühte sich, alle Gäste mit einem mathematischen Rätsel zu aktivieren: Sechs Minuten Zeit hatten die Geschwister, Eltern und Großeltern, um Gleichungen korrekt aufzustellen. Das Einfügen sogenannter mathematischer Operatoren wie „Plus“ und „Minus“ stand hier im Mittelpunkt.

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