Aachen - Nur eine leere Drohung: Der Starkregen fällt ins Wasser

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Nur eine leere Drohung: Der Starkregen fällt ins Wasser

Von: Margot Gasper und Werner Breuer
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Drohkulisse: Dunkle Wolken zog
Drohkulisse: Dunkle Wolken zogen über die Stadt, es gab heftige Schauer und starken Wind. Doch das in einer Unwetterwarnung entworfene Szenario blieb den Aachenern erspart. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Wars das? Das Unwetter sei schon über Aachen hinweggezogen, erklärte die Wetterwarte am Freitagnachmittag. Und zum kapitalen Unwetter hatte sich die Gewitterfront zumindest dort auch gar nicht ausgewachsen.

Nach Auskunft der Wetterexperten gab es gegen 12 Uhr zwar einige kurze, aber heftige Schauer, zudem wehte es mit teilweise Windstärke 9 ganz ordentlich. Doch die Niederschlagsmengen hielten sich im Rahmen. Andert­halb Liter Wasser pro Quadratmeter registrierte die Wetterwarte an der Orsbacher Straße bis zum Nachmittag. Danach regnete es zwar auch noch, zu heftigen Güssen kam es jedoch nicht mehr.

Erwartet worden war anderes: Von heftigen Gewittern mit Starkregen, Hagel und orkanartigen Böen war in einer Warnung des Wetterdienstes Meteomedia am Vorabend die Rede, auch Tornados wurden nicht ausgeschlossen. Das weckte unliebsame Erinnerungen an den Donnerstag der vergangenen Woche, als auf Aachen mehr Regen einprasselte als je zuvor. Mit 69,1 Litern pro Quadratmeter wurde der bis dahin gültige Rekord von 1956 - damals waren es 66,6 Liter - eingestellt. Während die Stadt letzte Woche regelrecht absoff, ging es Freitag eher glimpflich ab. Bei der Polizei gab es gar keine wetterbedingten Einsätze, die Feuerwehr hatte weniger zu tun als angesichts der Wetterwarnung zu befürchten stand.

Drei Löschzüge in Bereitschaft

Auch die Feuerwehr gab am Nachmittag Entwarnung: „Die Lage ist entspannt”, hieß es. Für das erwartete Unwetter hatte man vorsorglich drei Löschzüge in Bereitschaft gehalten. Einziger Unwettereinsatz: ein umgestürzter Baum auf einem Feldweg bei Vetschau.

Den Bauarbeiten auf dem Boxgraben bescherte der Regen allerdings eine Zwangspause. Dort sollte am Freitagnachmiitag der neue lärmmindernde Asphalt aufgebracht werden. Der abgefräste Untergrund war aber derart nass, dass der Arbeitsgang verschoben werden musste. Rückstaus im Baustellenbereich gab es aber trotzdem.
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