NRW-Familienminsterin Ute Schäfer besucht Kita Regenbogen

Von: Martina Stöhr
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Familienministerin Ute Schäfer (links) hat Geschenke mitgebracht: Die Kinder der Kita Regenbogen können sich nun über ein neues Wimmelbuch freuen. SPD-Landtagsabgeordnete Daniela Jansen hat den Besuch der Kita in Brand eingefädelt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Ich weiß, dass der Schuh nach wie vor drückt“, sagte NRW-Familienministerin Ute Schäfer, als sie am Mittwoch die Kita Regenbogen in Brand besuchte. Die stellte sich als Einrichtung vor, die auf die Jagd nach Plaketten und Lernprogrammen verzichten will.

Hier soll der Alltag der Lehrmeister sein und Sprachförderung fließt dabei ganz nebenbei mit ein, so das Konzept.

„Erzieherinnen haben genug Kompetenzen, um Kinder eigenständig zu fördern“, sagte Annila Schievelbusch, pädagogische Fachkraft in der Kita. Man müsse wegkommen von den hohen Ansprüchen, dass Kinder schon in frühem Alter Chinesisch lernen müssen, forderte sie.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Daniela Jansen ist begeistert von dem Konzept. „Die Politik läuft Gefahr, immer nur die Schwachpunkte zu beleuchten“, sagte sie beim Besuch der Ministerin. Die Kita Regenbogen sieht sie als gutes Beispiel für eine Kita im Außenbezirk mit intaktem Umfeld. Und genau das wollte sie der Familienministerin zeigen.

In der Kita Regenbogen werden insgesamt 72 Kinder betreut, davon sind 16 jünger als drei Jahre. Ute Schäfer bekam Gelegenheit, sich die Räume anzusehen. Ursprünglich wurde die Kita für das Kinderheim in Brand gegründet, später öffnete sich die Einrichtung auch den Brander Familien. Seit August 2008 ist sie zudem Familienzentrum. Hier finden Eltern und Kinder frühe Beratung und Hilfe bei Problemen. Dazu gibt es Elternabende, die bei Alltagskonflikten unterstützen sollen. All das fand den Zuspruch der Ministerin.

„Der U-3 Ausbau ist eine große Herausforderung gewesen“, meinte sie zudem. Um das gewünschte Ziel an neuen Plätzen zu erreichen, habe man die Investitionen verdoppelt, von einer Milliarde Euro auf zwei. „Wir wollen auch in Zukunft am Ball bleiben“, sagte sie. Und: „Wir wollen kein Kind zurücklassen.“

Die Kinder der Kita Regenbogen genossen derweil die Zeit im Außengelände. Da standen die einen knietief in einer matschigen Pfütze, während andere munter kletterten und spielten. Sie alle bleiben mittags zum Essen in der Kita. Die Jüngsten bleiben auch dabei entweder unter sich oder sie besuchen eine altersgemischte Gruppe.

Ute Schäfer dankte dem Team für sein Engagement. Neben dem Team der Kita mit Renate De Costa an der Spitze hatten sich Brands Bürgermeister Peter Tillmanns, Geschäftsführer Horst Kreutz und Elternbeirat Ekkehard Höhl zu dem Treffen eingefunden.

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