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Noch mussten Doubles für die Stars einspringen

Von: Saskia Lößer und Georg Dünnwald
Letzte Aktualisierung:
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Die Technik ist entscheidend bei der Fernsehaufzeichnung der „Ordensverleihung wider den tierischen Ernst“. Wegen der Kamera-Installationen des WDR gehen rund 100 Besucherplätze verloren. Foto: Harald Krömer

Aachen. Wenn es so klappt wie bei der Generalprobe, wird das AKV-Spektakel im Eurogress ein dicker Erfolg. Denn Freitagabend klappte so gut wie alles. Alles ging ruckzuck über die Bühne. Die Beteiligten, sofern sie am frühen Abend in Aachen waren, konnten nahezu ohne Regie-Unterbrechungen ihre Beiträge abliefern.

Auch der designierte Ordensritter, der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner, der 2017 mit seiner Partei wieder im Bundestag präsent sein will, war bereits anwesend und ließ sich nach einem Fernsehinterview zusammen mit den Domsingschülern und dem Tanzpaar der Prinzengarde, Janine Schiffers und Marco Krings, ablichten.

Die Domsingschüler werden für ihre Leistungen mit dem Zentis-Kinderkarnevalspreis in Höhe von 3333,33 Euro ausgezeichnet. Auf der Bühne im Europasaal, der am Samstagabend 1300 Gäste fassen muss, hatte schon das Duo Laura Lennartz und Jupp Ebert, Dirk von Pezold als Lennet Kann – gemeinsam mit Capella a capella – Prinz Bernd I. mit Hofstaat, Märchenprinz Paul II. mit Gefolge, die kleine Prinzengarde, die große Prinzengarde und beide prinzlichen Tanzpaare ihr Können bewiesen (Verfolgen Sie die Sitzung am Samstag ab 19.30 Uhr in unserem Liveblog).

Lobenswert ist der große lokale Anteil am närrischen Treiben. Da besteht die Hoffnung, dass nicht jeder Öcher Programmpunkt rausgeschnitten wird. Zunächst wurden die 4 Amigos per Regieanweisung wieder von der Bühne gescheucht, erst viel später kam das Quartett zum Zug. Die Lambertz-Printen-Ladies – junge reizende Damen mit printengeschmückten Kleidern – überreichten dem Siegertanzpaar des Balls der Mariechen 2014 vom Traditionskorps Oecher Storm, Inga Dahlen und Marco Schmitz, für ihren Sieg den Lambertz-Ehrenpreis. Das Besondere für die beiden: Sie werden awährend der Fernsehaufzeichnung auftreten dürfen. Für den Zusammenschnitt, der am Montag ab 21.15 Uhr im Ersten gezeigt wird, gilt die Hoffnung, nicht der Schere zum Opfer zu fallen.

Profis am Mikro

Tagesschausprecher Jens Riewa ist ein Profi. Er wird gemeinsam mit AKV-Vize Rolf Gerrards die Veranstaltung moderieren. Riewa, der ausgesprochen gut aufgelegt war, wird die „überregionalen“ Stars ankündigen.

Während der Proben sagte er schon mal die Gaststars Guido Cantz und Ingo Appelt an, die sich allerdings nicht sehen ließen und stattdessen durch eine weibliche Produktionsmitarbeiterin gedoubelt wurden. Der dritte Star des Abends, Ingolf Lück, bat zwischendurch um einen Monitor, um besser sehen zu können, was die Regie so während seines Vortrages treibt. Der aber wurde ihm verwehrt. Als Kaiser Karl kam er noch nicht so witzig rüber, wie er es heute sein sollte.

Einem Double wurde auch die gereimte Rede von SPD-Bundesschatzmeister Dietmar Nietan, der für den „politischen Ausgleich zu Ritter Christian und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach sorgen soll“ (AKV-Präsident Werner Pfeil) zu lang. Es bat die Regie: „Darf ich endlich aufhören?“ Es durfte!

Verfolgen Sie die Sitzung am Samstag ab 19.30 Uhr in unserem Liveblog

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