Aachen - Nicht nur die meisten Tore zählen beim HRZ-Hallenfußball-Cup

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Nicht nur die meisten Tore zählen beim HRZ-Hallenfußball-Cup

Von: Katrin Otrzonsek
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Auch sportlich ist der Hallenfußball-Cup des Hochschulsportzentrums hart umkämpft. Erst nach acht Stunden Fußball steht mit dem Team „MediÄTTÄCK“ der Sieger fest. Doch auch die Kreativität und die besten Fans werden beim „Kultevent mit Tradition“ belohnt. Foto: Ralf Roeger
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Auch sportlich ist der Hallenfußball-Cup des Hochschulsportzentrums hart umkämpft. Erst nach acht Stunden Fußball steht mit dem Team „MediÄTTÄCK“ der Sieger fest. Doch auch die Kreativität und die besten Fans werden beim „Kultevent mit Tradition“ belohnt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der Hallenfußball-Cup des Hochschulsportzentrums (HSZ) ist nicht irgendein Fußballturnier. Für HSZ-Koordinatorin Nina Zirke ist es ein „Kultevent mit Tradition“. Und die Teilnehmerzahlen bestätigen das.

Um im Zeitrahmen zu bleiben, musste sogar eine Qualifikation im Vorfeld ausgespielt werden, so dass die 20 besten Teams am Samstag den Gewinner ausspielen konnten. Die Bewerbung hatte dabei weniger mit sportlicher Leistung zu tun, als vielmehr mit Kreativität: Unter dem vorgegebenen Motto ‚Gesundheitstag’ mussten die Teams zunächst eine eigens gebildete Jury von sich überzeugen.

Zwei verzierte Mini-Kicker mit kleinen Äpfeln und Ärzte-Männchen als Spieler, ein selbstgebackener Kuchen mit Spielfeld aus Marzipan, ein Bierkasten mit elf selbstbeklebten Bierflaschen oder ein aus Karton gebasteltes Spielfeld, bei dem Gemüse gegen Fast Food antritt, sind dabei herausgekommen. „Uns fällt es zusehends schwerer, einen Gewinner auszusuchen – die Bewerber werden von Jahr zu Jahr kreativer“, erzählt Elena Aulich, Jury-Mitglied und Torhüterin der Frauenfußballmannschaft der RWTH.

Die kreativste Bewerbung wurde mit dem „Kreativ-Pokal“ ausgezeichnet. Zu gewinnen gab es außerdem den „Klenkes-Pokal“ für die besten Fans sowie die Auszeichnung als „Meister der Herzen“, die von allen Mannschaften gewählt wird. Und schließlich wurde auch der sportliche Turniersieger mit einem Pokal belohnt. „Das Turnier reißt alle Leute mit“, erklärte Christian Kirch, Sportreferent der Aachener Hochschulen. „Sie lassen sich dafür immer mehr motivieren, je größer es wird.“

Zum achten Mal wird der Cup nun ausgespielt – und jedes Jahr aufs Neue steht hinter dem Spaß auch eine Menge Arbeit. „Das Organisationsteam muss funktionieren, der Catering-Bereich muss laufen – hinter dem Turnier steckt ein Haufen Arbeit“, sagte Nina Zirke. „Die Kunst ist es, dass die Gäste, Zuschauer und Spieler den Aufwand nicht spüren.“ Aus acht Personen besteht das „Orgateam 2013“, 25 ehrenamtliche Helfer zeigten am Spieltag selbst vollen Einsatz.

Der Favorit setzt sich durch

Nach acht Stunden Fußball standen am Samstagabend schließlich die Sieger fest. Der als Favorit ins Rennen gegangene Lehrstuhl für Medizintechnik holte mit seinem Team „MediÄTTÄCK“ den ersten Platz vor „Ulis Einseifer“ vom Institut für Angewandte Medizintechnik. Die Vorjahressieger ERC Energielücke vom Energy-Research-Center landeten auf dem dritten Platz. Der Preis für die kreativste Bewerbung ging an die Interessengemeinschaft Leichtfüßige Ballerinas vom Institut für Leichtbau, und zum „Meister der Herzen“ wurde schließlich das Hochschulradio Aachen gekürt. Die Auszeichnung „Beste Fans“ wurde doppelt vergeben: an „MediÄTTÄCK“ und ans Hochschulradio.

Die Frauenfußballmannschaft der RWTH, die den Cup Jahr für Jahr auf die Beine stellt, schaffte es leider nicht aufs Treppchen. „Wir haben leider verloren – aber dafür gut gespielt“, sagte Torfrau Elena Aulich lachend.

Mit leeren Händen ging aber keines der 20 Teams nach Hause: Alle durften eine Urkunde mitnehmen, für die Plätze 13 bis 20 gab es noch Butterbrotdosen, für die Plätze 1 bis 12 Fahrradschlösser. „So bleiben die Studenten dann auch nach dem Cup fit, wenn sie Fahrrad fahren“, lautete Nina Zirkes Schlusswort.

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