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Nicht mehr Geld für die Schulsozialarbeit

Von: mg
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Aachen. Eine neue Bedarfsanalyse zur Schulsozialarbeit soll es nicht geben. Einen entsprechenden Antrag der Linken hat der Kinder- und Jugendausschuss abgelehnt.

Auch die städtischen Schulpolitiker befassen sich am heutigen Donnerstag mit dem Thema. Ebenfalls keine Mehrheit gab es im Kinder- und Jugendausschuss für den Vorstoß, eine halbe Million Euro zusätzlich für die Schulsozialarbeit in den Haushalt 2017 einzustellen.

Grüne und Linke fanden dafür bei den Haushaltsberatungen für den Jugendbereich keine Mehrheit. Mit dem Geld, so hatten die beiden Fraktionen argumentiert, könnten dringend benötigte zusätzliche Stellen eingerichtet werden.

Im laufenden Schuljahr 2016/17, so listet die Verwaltung auf, gibt es in Aachen an 35 Schulen aller Schulformen kommunale Schulsozialarbeit. Dazu kommen noch Sozialarbeiterstellen, die vom Land NRW finanziert werden.

Mindestens eine halbe Stelle

An 16 städtischen Grundschulen und sieben Gymnasien allerdings gibt es weiterhin keinen Schulsozialarbeiter.

Derzeit gibt die Stadt jedes Jahr gut eine Million Euro für die Schulsozialarbeit aus. Grüne und Linke hatten argumentiert, dass allen Schulen, die einen Bedarf anmelden, mindestens eine halbe Stelle erhalten sollten.

Die Ratsmehrheit von CDU und SPD hatte schon im Vorfeld der Beratung auf die angespannte Haushaltslage verwiesen.

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