Neuer Anlauf für ein Park & Ride-System in Aachen

Von: dd
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Aachen. Ab morgen ist es soweit. Dann testet die Stadt samstags und an verkaufsoffenen Sonntagen ein neu ausgetüfteltes Park & Ride-System.

Die Probephase wird ein halbes Jahr dauern, dann entscheiden die zuständigen Gremien, ob es dabei bleibt.

Am Tivoli stellt die Apag im dortigen Parkhaus 1600 Plätze zur Verfügung. Fünf Euro kostet das Ticket, mit diesem können dann die Parkgäste mit Shuttle-Bussen oder der Linie 51 in die Innenstadt fahren. Bis zu fünf Personen sind berechtigt, den Bus zu benutzen. Am Westfriedhof kann kostenlos geparkt werden, der Fahrpreis von fünf Euro für bis zu fünf Personen muss dann beim Busfahrer berappt werden. Hier geht es mit den Linien 2, 25, 35, 45 und 55 in die Innenstadt.

„Wir wollen den Besuchern die Möglichkeit geben, ganz entspannt in der City einzukaufen, und das ohne Parkplatzsorgen”, wirbt die Beigeordnete Gisela Nacken. Gerade in Zeiten vieler Baustellen sei doch Park & Ride ideal.

Ein Park & Ride-System hatte Aachen schon einmal in den 1990er Jahren. „Das war aber nicht sehr erfolgreich”, räumt Gisela Nacken ein. Jetzt haben sich der Aachener Verkehrsverbund (AVV), die Aseag, die Apag, der Märkte- und Aktionskreis City (MAC) und die Stadt für einen neuen Anlauf entschieden. „Wir sind guter Hoffnung, dass es diesmal wirklich klappt”, meint die Dezernentin.

20.000 Euro will die Stadt für Öffentlichkeitsarbeit ausgeben, damit möglichst viele Autofahrer, die über die Krefelder Straße und die Vaalser Straße in Richtung die Stadt fahren, auf den Bus umsteigen. Für den Modellversuch selbst sind im städtischen Haushalt 50.000 Euro berücksichtigt.

An Samstagen werden auf beiden Straße etwa 17.000 Fahrzeuge gezählt. Die Stadt hat die Erfolglatte nicht allzu hoch gelegt. „Wenn nur ein Prozent davon unser Angebot nutzt, sind wir zufrieden, dann hat das Pilotprojekt geklappt”, stellt Gisela Nacken fest.
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