Aachen - Neue Stabsstelle für Jugendkultur

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Neue Stabsstelle für Jugendkultur

Von: Martina Feldhaus
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Bei der Stadt soll es bald eine neue, sogenannte dienende Stabstelle zur Koordination der Kinder- und Jugendkulturarbeit in Aachen geben.

Diese Empfehlung geht aus dem runden Tisch hervor, der am vergangenen Freitag im Verwaltungsgebäude an der Mozartstraße tagte. Dort waren die Vertreter zahlreicher Kultureinrichtungen, der Verwaltung sowie der Ratsfraktionen zusammengekommen, um zu überlegen, wie man die Organisation und Vernetzung der gesamten kulturellen Bildung für junge Menschen in der Stadt verbessern kann.

Reichhaltiges Angebot

Der Grund: Die städtischen und anderen Kultureinrichtungen - von den Theatern über die Museen und Initiativen bis hin zu Stadtbibliothek und Musikschule - bieten zwar jede für sich ein Programm für Kinder und Jugendliche an, an einer sinnvollen Koordination aber mangelte es bislang. „Die Abstimmung ist in der Vergangenheit klar zu kurz gekommen. Auch, weil das Eigenprogramm in der Barockfabrik die personellen Kräfte gebunden hat”, erklärte Kulturdezernent Wolfgang Rombey am Dienstag auf Anfrage der „Nachrichten”. „Das soll sich mit der neuen Stabsstelle ändern.”

Angesiedelt werden soll diese demnach nicht mehr in der alten Tuchfabrik am Löhergraben. Rombey: „Die Koordination muss räumlich davon getrennt werden.” Vorstellbar sei als Ort etwa das Kulturdezernat selbst oder der Kulturbetrieb. Wer diese neue Stelle leiten soll, steht indes noch nicht fest. Als zentrale Aufgaben nennt der Stadtdirektor aber folgende: Akteure aus Schulen, Kitas und Kultureinrichtungen zusammenbringen, den Bedarf erörtern und Kulturangebote bündeln.

Und was bedeutet das für das städtische Eigenprogramm für Drei- bis Zwölfjährige, das derzeit vom Zentrum für Kinder- und Jugendkultur in der Barockfabrik veranstaltet wird? Rombey: „Dazu hat sich der runde Tisch nicht geäußert. Diese Entscheidung muss eine politische bleiben.” Ob das Angebot also am Löhergraben bleibt oder dezentral an Theater, Bleiberger Fabrik und künftiges Kreativ-Depot Talstraße angeschlossen wird, diese Entscheidung steht vorerst hinten an.

Für die freien Gruppen stelle sich die Frage hingegen nicht: „Das Puppentheater - sowohl das Schängche als auch die Figurentheater - soll in der Barockfabrik bleiben.” Alles weitere bleibt abzuwarten.
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