Aachen - Neue Mensa soll auch ein Ort der Begegnung und Entspannung sein

Neue Mensa soll auch ein Ort der Begegnung und Entspannung sein

Von: Carlos Kleiner
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Die neue Mensa am Inda-Gymnasi
Die neue Mensa am Inda-Gymnasium hat schon jetzt viele Fans. Rechts Schulleiter Arthur Bierganz und Lehrerin Sabine Schirp, hinter der Theke Koch Marcus Kaul und Foto: Martin Ratajczak

Aachen. „Allein zu essen ist für einen philosophierenden Gelehrten ungesund.” Was schon der Philosoph Immanuel Kant vor rund 250 Jahren feststellte, gilt wohl auch als Motto der neuen Mensa des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster. Am Freitag wurde die Kantine offiziell und mit allen Feierlichkeiten eröffnet.

Rund acht Monate hat der Umbau gedauert, bis aus fünf Klassenräumen eine große, helle und freundliche Cafeteria wurde. Bunte Stühle und verschiede Bilder, die von Schülern der Oberstufe gemalt wurden, laden nicht nur zum Essen ein, sondern auch zum Hinsetzen und Plaudern, ein prima Treffpunkt für Freistunden also.

„Es soll nicht nur ein Futtertrog, sondern ein Ort der Begegnung und Entspannung sein, in dem sich die Schüler und Schülerinnen wohlfühlen und neue Kraft tanken können”, betont Schulleiter Arthur Bierganz. Er ist froh dass die Baumaßnahmen reibungslos verlaufen sind und vom Architekturbüro bis zur Verwaltung die Zusammenarbeit ohne Probleme lief.

Schon seit einem Monat können sich die Schüler und Schülerinnen in der Mensa Obst, Salat, Getränke und warme Mahlzeiten kaufen. Der Übergang vom Frühstücksangebot bis zur Mittagskarte ist fließend.

Donnerstags ist „Dönertag”

Cateringchef Frank Spiesberger, der auch bei Mercedes für das leibliche Wohl sorgt, und Koch Marcus Kaul wissen, dass der Spagat zwischen gesundem Essen und kundenorientierten Angebot wichtig ist. Und so wird neben den warmen Mahlzeiten auch immer eine Salatbar angeboten. Ein kostenloser Wasserspender ist auch schon aufgestellt. Pommes wird es nicht geben, aber dafür werden die Brötchen noch selbst gebacken, und donnerstags ist „Dönertag”.

Nach zwei Jahren Provisorium kann die Mensa endlich von den rund 1280 Schülern genutzt werden, wenn natürlich auch nicht von allen gleichzeitig. Besonders an die höheren Klassen und die Oberstufe richtet sich das Angebot, dort in den Freistunden neue Kraft zu tanken.

Zur Eröffnung waren Vertreter der Stadt, Bezirksbürgermeister Eberhard Büchel, Mitglieder des Schulausschusses und auch Eltern gekommen. Die schuleigene Big Band spielte, und ein paar Mädchen aus der neunten Klasse hatten sogar einen Sketch einstudiert, in dem es - natürlich - um die Mensa ging.

Nina, Florence, Carla und Ines haben die Kantine schon mehrfach genutzt und sind mehr als zufrieden. Sowohl das Angebot als auch die Räumlichkeiten gefallen ihnen. „Das ist das, was ich mir unter Mensa verstelle.”
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