Aachen - Neue Halle allein kann den Bedarf des HSZ nicht decken

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Neue Halle allein kann den Bedarf des HSZ nicht decken

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
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Nach sieben Jahren im Zelt hat der Hochschulsport endlich die neue Halle am Eckertweg in Betrieb nehmen können. Doch der Bedarf steigt weiter. Das neue Programm bietet wieder mehr als 80 Sportarten. Foto: Heike Lachmann

Aachen. „Die Nachfrage nach dem Hochschulsport ist groß“, sagt Nico Sperle. Der Leiter des Hochschulsportzentrums (HSZ) verweist auf die langen Wartelisten und die große Nachfrage nach Sportarten wie Basketball, Volleyball, Klettern, Schwimmen und Tanz als Beweis. Und auch wenn der Hochschulsport über eine neue Halle am Eckertweg am Königshügel verfügt, ist der Bedarf damit offensichtlich noch lange nicht gedeckt.

Denn kaum wurde die Halle in der vergangenen Woche eingeweiht, denkt man beim HSZ schon über weitere Projekte nach. „Wer morgens früh nicht am Computer sitzt und einen neuen Kurs bucht, der geht bei den offiziellen Anmeldungen leer aus“, weiß Christian Kirch, Sportreferat der Aachener Hochschulen, um die große Nachfrage nach den Angeboten des HSZ.

Er schätzt am Hochschulsport vor allem auch die Möglichkeit, neue Sachen zu lernen. Für viele Studenten sei der Sport ein wichtiger Ausgleich zum Studium. Kein Wunder also, dass Yoga, Pilates und Achtsamkeitskurse heiß begehrt sind. Peter Lynen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hochschulsportzentrums und Pressereferent, freut sich über diese Form der Stressbewältigung. „20 Prozent der Studenten greifen auf Psychopharmaka zurück, um den Belastungen standzuhalten“, sagt er. Entsprechend wichtig sei es, sportliche Alternativen aufzuzeigen.

Mit rund 80 Sportarten bietet das Hochschulsportzentrum ein breit gefächertes Angebot. Dabei spielt auch der Wintersport eine große Rolle. Mit dem Snowevent in Landgraaf, seinem internationalen Pendent, dem ALMA Snowevent, der traditionellen Ski- und Snowboardbörse sowie dem Eishockey Uni-Cup startet nun die Saison. Ein absolutes Muss für die Tanzbegeisterten der Region Aachen ist laut Hochschulsportzentrum der Galaball der RWTH. Empfehlenswert seien auch die Extra-Touren: Das sind Kurzreisen, die Lehr-, Sport- und Freizeitangebot verbinden. Auch für Bedienstete der RWTH gibt es erstmalig eine Vielzahl von Kursen.

Alle Infos zum Angebot gibt es im aktuellen Programmheft, das ab sofort kostenlos im Aachener Buchhandel erhältlich ist. Außerdem gibt es auch alle Informationen auch im Internet unter www.hochschulsport.rwth-aachen.de

Der Sport muss mitwachsen

Laut Nico Sperle sollte der Hochschulsport überall dort vertreten sein, wo auch die RWTH ist. Mit Blick auf die Erweiterungen Campus Melaten und Campus West müsse der Hochschulsport entsprechend mitwachsen. „Und wir müssen auch in Jülich mehr anbieten, um den Standort deutlich attraktiver zu machen“, sagt er.

Derzeit freut er sich aber erst einmal über die neue Halle am Eckertweg. Die sei einfach phantastisch und eine tolle Sportstätte. Sieben Jahre lang hatte der Hochschulsport mit dem provisorischen Zelt am Königshügel zurechtkommen müssen. Da war der Umzug in die neue Halle für alle Beteiligten offensichtlich ein großer Gewinn.

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