Aachen - Neue Galerie in der Kuckhoffstraße: „project claus.....“

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Neue Galerie in der Kuckhoffstraße: „project claus.....“

Von: Ingrid Peinhardt-Franke
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Kreise und Ornamente in leuchtenden Farben: Mit der ersten Ausstellung in der neuen Galerie „project claus“ zeigen Jürgen und Nora Claus Arbeiten aus den 60ern, die in New York entstanden sind. Foto: A. Herrmann

Aachen. Einen neuen Impuls will die Galerie „project claus…..“ der Aachener Kunstszene geben, zunächst mit einer gehaltvollen Ausstellung zur Kunst der sechziger Jahre, dann zu einem Thema, das bislang noch nicht in Aachen vertreten war.

Das berühmte New Yorker Chelsea Hotel, in dem in den sechziger Jahren internationale Künstler mehr wohnten als gastierten, war 1967 auch einige Monate lang der Arbeitsort von Jürgen Claus. Der damals etwa Dreißigjährige steckte in einer Phase der Selbstfindung, die offensichtlich in die richtige Richtung ging, denn Claus gelang eine Karriere als Künstler und Hochschullehrer, die ihn fast um die Welt führte und ihm ansehnliche Kontakte einbrachte.

Jene Arbeiten aus dem Chelsea Hotel, fast fünfzig Jahre lang wohl verpackt gelagert, werden nun in den lichten neuen Räumen an der Kuckhoffstraße gezeigt. Es handelt sich um typische Themen, Motive und Farben der Zeit – wie etwa Raster, Kreise und Ornamente in leuchtenden Farben, vor allem Türkis und Orange.

In der „Dialog-Ausstellung“ sind außerdem Werke von Hans Richter, Maler, Dadaist und Filmemacher, zu sehen. Der bereits 1976 verstorbene Künstler schuf seine „ersten abstrakten Blätter …. in der Dada-Zeit 1918 als Resultat der völligen Freiheit jener Tage“ und bezog sich 1968, als Achtzigjähriger, in seinen Arbeiten auf diese Zeit.

Zu sehen sind Schwarz-Weiß-Arbeiten, etliche Collagen und Reliefs, etwa das weiße „Hell in Hell“ von 1969. „Das Spiel der polaren Gegensätze. Die eine Form antwortet auf die andere- (wie in den Dada-Köpfen.) Im Versinken und Auftauchen, eine Art dynamischer Ruhe“, schrieb Richter selbst über seine Arbeit.

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