Neue Anlaufstelle für Fragen: der I-Punkt in der Citykirche

Von: Jule Klieser
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Gleich neben dem gläsernen Windfang befindet sich in der Citykirche nun der neu gestaltete I-Punkt. Foto: Harald Krömer

Aachen. Ein neuer Raum im Raum ist der I-Punkt in der Citykirche St- Nikolaus. Gleich neben dem gläsernen Windfang ist ein weiterer Glasbau angefügt, innen teilweise mit hellem Eichenholz verkleidet, mit Schreibtisch und einer Art Pult versehen. Wer immer eine Frage zu kirchlichen und kulturellen Belangen hat, kann sie hier stellen.

Dafür soll in der Zukunft eine Riege von Ehrenamtlichen sorgen, die stundenweise dort Auskünfte geben kann. „Wir haben die Situation, dass die vielen Pfarrbüros in der Innenstadt immer dünner besetzt sind und im Lauf der Zeit die Citykirche zur Anlaufstelle für Menschen aller Konfessionen oder ohne Konfession geworden ist“, sagt Cityseelsorger Dieter Spoo. Schon vor zwölf Jahren habe das Team verschiedene Projekte erwogen, wie man der Funktion der Citykirche als ökumenische Anlaufstelle gerecht werden könnte.

„Jetzt haben wir endlich ein passendes Format mit einem tollen Ambiente in der Kirche drinnen stehen“, sagte Spoo. Wie gut das Angebot der Infostelle von Besuchern, Passanten und Touristen angenommen werde, habe sich seit Anfang März schon gezeigt, als während der Pilgerausstellung der Raum im Raum schon genutzt wurde.

Demnächst werden Ehrenamtliche dort über die vielen Angebote der katholischen und evangelischen Kirchen Auskunft geben können, seelsorgerische und kulturelle. Ratsuchende werden an die passende Stelle weitervermittelt, wer ein paar Worte reden möchte, findet auch einfach nur einen Gesprächspartner. Darum erhalten die künftigen Mitarbeiter eine Qualifizierung für die vielfältigen Aufgaben, je nachdem mit welchen Vorkenntnissen sie kommen.

Eine Ehrenamtliche steht schon in den Startlöchern. Rentnerin Sabine Raida freut sich auf ihren Dienst im I-Punkt. „Ich suche noch eine sinnvolle Tätigkeit. Der I-Punkt hat mich angesprochen, weil ich die Citykirche mag und weil es ein ökumenisches Projekt ist“, erläuterte sie ihre Motivation.

Zunächst wird die Ansprechpartnerin donnerstags von 10 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr an ihrem gut beleuchteten, isolierten und beheizten Platz sitzen, parallel zu den Zeiten der „Sprechzeit“, die es seit 2002 in der Citykirche gibt. Die „Sprechzeit“ hat ebenfalls einen neuen Raum bekommen. Zu finden ist sie nun in der Kapelle mit Blick auf das kleine Gärtchen hinter der Kirche. Entworfen und gestaltet wurden die Einbauten vom Architektenbüro Hahn-Helten. „Im Moment reicht unser Personal noch nicht für eine Dauerbesetzung“, bedauert Spoo. Weil das Projekt noch wachsen soll, sucht er weitere Ehrenamtliche. Interessierte können sich melden unter Telefon 0241/4011188.

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